Sommerlasagne – Tomaten, Mozzarella, Basilikum

tomatenlasagne

Einmal abstauben, bitte! – ja, es ist wieder lange nichts passiert hier. Aber neben der Arbeit (und da ist im Moment echt viel zu tun), haben uns die Restarbeiten am Haus fest im Griff. Oder eher die Nichterledigung der Restarbeiten, auch bekannt als das “Unzuverlässige-Handwerker-Phänomen”. Beispiele gefällig? Gartenplaner: 4 Monate später als angekündigt von uns gekündigt. Kellerbauer: 8 Wochen später als angekündigt, steht er unangekündigt Montag Früh vor der Tür. Ofenbauer: Nach 5 statt der angekündigten 2 Wochen soll er diesen Freitag antanzen. Es bleibt also spannend… Der Gipfel: Ein Bagger in unserem Garten. Am Freitagabend. Keine Ahnung, wem der gehört und warum. Boden und Kies aus unserem Garten, auf das Nachbargrundstück geschaufelt. Ganz nebenbei, den halben Kürbis weggefahren. Anruf bei der Nummer, die auf dem Bagger steht: “Hallo, ihr Bagger steht in unserem Garten.” “Dazu kann ich nichts sagen, ich bin jetzt nicht vor Ort.” “Wir haben aber keinen Bagger bestellt.” Zwei Tage später. Montag, 7.00 Uhr morgens (=ganz gefährliche Uhrzeit, um mit mir zu diskutieren). Ich: “Guten Morgen.” – Keine Reaktion. Ich: “Guten Morgen.” – Keine Reaktion. Ich: “Guten Morgen.” Keine Reaktion: Ich in Gedanken: “Hm, ob der arme Mann wohl taubstumm ist? Das ist schon blöd, wenn einen Leute ansprechen und man kann nicht zurücksprechen.” Plötzlich der Mann: “Morgen.” Ich (schon leicht angesäuert, da ein leichtes Verarschtgefühl in der Luft liegt): “Kommen Sie wegen dem Bagger?” Baggerfahrer (pampig): ” Ja, sie wollen ja, dass wir denn hier wegfahren.” Ich: “Na ja, der steht ja auch auf unserem Grundstück und außerdem hat die Dame am Telefon gesagt, dass sie heute eh mit dem Nachbarhaus anfangen.” “Baggerfahrer (noch pampiger): “Machen wir doch nicht. Und deswegen kann ich jetzt hierherkommen und den wegfahren.” Ich (ziemlich angesäuert): “Öhm, ich habe keinen Bagger irgendwo abgestellt und Erde und Kies einfach irgendwo rumgeschaufelt. Fahren sie jetzt bitte den Bagger weg und schaufeln sie unsere Sachen zurück. Und bitte passen sie auf das Gemüsebeet auf. Der halbe Kürbis ist schon weg.” Baggerfahrer: “Mich würde ja bloß interessieren was sie mit dem Kies und der Erde wollen.” Ich (stocksauer und sehr laut): “YX?!” Leider muss diese Textpassage zensiert werden.

Wenigstens die Tomaten hat der Baggerfahrer nicht weggeschaufelt. Vielleicht mag er nämlich keine. Das wäre dann schon ein Wegschaufelargument.

Wir haben also Tomatenflut und so langsam wird es ein bisschen schwierig mit den Tomaten. Sie hängen uns meist zu den Ohren raus und sind in den letzten Wochen deshalb vor allem eingekocht worden, als Soße und Marmelade.

Die Tomatenlasagne darf aber immer noch auf den Tisch. Weil sie halt einfach lecker ist. Und mal ehrlich: Lasagne geht immer, macht zufrieden und entspannt bei angespannten Nerven.

tomaten

Ihr braucht für 2 hungrige Esser:

500 g Tomaten (große sind besser als kleine)

Lasagneplatten (wir mögen hier die grünen besonders)

1 Kugel Büffelmozzarella

1 Handvoll Parmesan

300 ml Milch

150 ml Weißwein

1 EL Butter

1-2EL Mehl

1/2 Stock Basilikum

Salz, Pfeffer, Muskat

Und so geht`s:

  1. Die Tomaten und den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.
  2. Basilikumblätter von den Stielen zupfen.
  3. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
  4. Parmesan reiben.
  5. Butter in einem Topf zerlassen und Mehl darin kurz anrösten.
  6. Milch und Wein unter Rühren nach und nach dazu geben.
  7. Soße ein wenig köcheln lassen.
  8. Parmesan einrühren und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
  9. Eine Auflaufform dünn mit der Soße bestreichen.
  10. Mit Tomatenscheiben, Mozzarella und Basilikum belegen.
  11. Darauf Lasagneplatten legen.
  12. Lasagne weiterschichten, bis alle Zutaten verbraucht sind.
  13. Mit Soße, Tomaten und Käse abschließen.
  14. Im Ofen ungefähr 45 Minuten backen.

lasagnetomatemozzarella

Ein echtes Spätsommeressen! Schmeckt besonders in der Abendsonne (wenn`s sein muss, dann eben mit Jacke) und zusammen mit einem schönen Glas Weißwein.

Sonnige Spätsommerabende wünscht Euch,

Dani

 


Freitagskuchen – schnelles Amarena-Törtchen

schokoamarenatorte

Dieser Kuchen sollte eigentlich ein Tiramisu werden. Ich hatte plötzlichen XXL-Tiramisu-Heißhunger und der wollte ganz schnell befriedigt werden. Also schnell in den Supermarkt geflitzt, alles eingekauft (dachte ich) und daheim schon Mal die Zutaten hergerichtet und in Vorfreude geschwelgt. Dann, der Supergau: Kein Amaretto im Haus. Kein Tropfen. Nix. Und Tiramisu ohne Amaretto mag ich nicht. Das schmeckt nicht nach Tiramisu finde ich. Gier (Ich will aber ein Tiramuisu – JETZT) und Faulheit (Dann man ich halt was anderes. Hab kein Bock jetzt nochmal einkaufen zu gehen) lieferten sich also einen kurzen, heftigen Streit. Bis mein Blick auf ein Glas Amarenakirschen fiel. Ein neues Objekt der Begierde und schwupps, war klar, dass es kein Tiramisu geben würde. Stattdessen ist dieses kleine Törtchen entstanden – ein bisschen Tiramisu-inspiriert, aber eben doch ganz anders und dank viel Schokolade, ein bisschen Kaffeelikör und süßen Amarenakirschen ein köstlicher Freitagskuchen.

schokokaffeekuchen

Zutaten für eine Springform (20 cm):

150 g Zartbitterschokolade

125 g Butter

3 Eier

1 Prise Salz

125 g Zucker

50 g Mehl

1 Becher Sahne

1 Pck. Sahnesteif

250 g Mascarpone

2 EL Ammarenakirschen

8 TL Amarenasirup

8 TL Kaffeelikör

Kakaopulver

Und so geht`s:

  1. Schokolade hacken und mit der Butter schmelzen. Währenddessen den Backofen auf 175 °C vorheizen und die Springform fetten.
  2. Eier trennen und Eiweiß mit Salz steif schlagen.
  3. Eigelb und Zucker verquirlen, dann Schokobutter nach und nach unterrühren.
  4. Mehl einrühren.
  5. Den Eischnee unterheben.
  6. Teig in die Form geben und den Kuchen zu 25 Minuten backen (er darf innen ruhig noch ein bisschen feucht sein!)
  7. Kuche aus der Form lösen und abkühlen lassen.
  8. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen.
  9. Amarenakirschen fein hacken und mit Sirup, 4 TL Likör und Mascarpone verrühren.
  10. Sahne unterheben.
  11. Den Schokoboden mit 4 TL Likör tränken. Anschließend die Mascarpone-Sahne darauf verteilen.
  12. Für das Tiramisu-Feeling dick mit Kakaopulver bestäuben.

 

schokoamarenakuchen

Wir waren wieder mal so kuchenhungrig, dass wir die Mascarpone auf den noch lauwarmen Schokokuchen gestrichen haben. Hat geklappt und war superlecker!Und ganz nebenbei haben die Amarenakirschen endlich wie Amarenakirschen geschmeckt. Wir haben es endlich geschafft, ein paar Gläser aufzuheben. Jetzt nach zwei Jahren sind sie richtig gut!

Ein kuchenreiches Wochenende wünscht Euch,

Dani


Freitagskuchen – Kirschenliebe mit einem Hauch Schokolade

zitronenkuchenmitkirschenundzitrone

Heute war es endlich wieder so weit! Freitagskuchenzeit! Nicht nur wir haben uns darüber gefreut, sondern offensichtlich auch die Sonne. Zumindest hast sie fleißig vom Himmel gescheint und wir konnten unseren kleinen fruchtig-schokoladigen Kuchen draußen essen. Dieser Kuchen ist wieder einmal ein echtes Freitagskuchen-Rezept: Geht einfach, schnell und schmeckt. Eben genau richtig für schnelle Wochenendeinläuter.

zitronenkirschkuchen

Ihr braucht für eine kleine Kastenform (20 cm):

190 g weiche Butter

abgeriebene Schale von 2 Orange

175 g Zucker

3 Eier

190 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 EL griechischer Joghurt

75 g Sauerkirschen

25 g Schokolade

Und so geht`s:

  1. Kuchenform buttern und mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 170 °C vorheizen.
  2. Butter, Orangenschale und Zucker schaumig rühren.
  3. Die Eier einzeln unterrühren.
  4. Mehl, Backpulver und Salz mischen und langsam unterrühren
  5. Joghurt unterrühren.
  6. Schokolade grob hacken und kurz unterrühren.
  7. Kirschen unterheben.
  8. Kuchen in die Form geben und ca. 50 Minuten backen.
  9. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und anschließend aus der Form stürzen.

schokokirschkuchen

Ein ganz schön fruchtiger Kuchen ist das! Und trotzdem schaden die Schokoladenstücken natürlich nicht. Ich habe übrigens TK-Kirschen verwendet. Wer nicht mag, dass die auf den Boden sinken, sollte sie ein wenig mit Mehl bestäuben. Ich mag es aber manchmal total gern, wenn sich alle Früchte am Boden sammeln und der Kuchen da dann besonders saftig wird.

Fruchtige Freitagskuchen wünscht Euch,

Dani


Tomatenschwemme und die beste Tomatensoße der Welt

nudelnmitofentomaten

Gemüseüberfluss im Hause Minzzucker. Jeden Tag ziehe ich mir die Gummistiefel an und schlendere durch den Garten, der zwar noch immer aus Unkraut besteht, aber eben auch aus Gemüsepflanzen. Ein bisschen buddeln, ein bisschen zupfen, ein bisschen gießen und am Ende ein bisschen ernten. Hach, echter Luxus ist das. Und höchstbefriedigend! Die XL-Tomaten reifen gerade im Akkord. Da ist nix mit ein, zwei Tomätchen am Tag. Das sind einige echte Brocken, die geerntet werden wollen. Toll ist das, denn somit ist endlich wieder Zeit für unsere absolute Lieblingstomatensoße. Die braucht wenige Zutaten, dafür ein bisschen Zeit und vor allem gute und viele Tomaten. Also solche, die rot sind und reif und die nach Tomaten schmecken. So richtig. Die nicht nur einen Hauch Tomatenaroma am Gaumen hinterlassen. Die gibt es jetzt also. Bei uns im Garten. Wenn Ihr keine Tomaten aus Eigenanbau ergattern könnt: Auch die gekauften schmecken zur Zeit richtig gut!

ofentomaten

Das Geheimnis dieser Tomatensoße ist supereinfach: Schmeißt sie ein paar Stunden in den Ofen und lasst alles ordentlich durchbrutzeln. Fertig. Das war´s. Ehrlich. Klar, ein bisschen mehr als nur Tomaten muss schon mit rein. Aber abgesehen von der Zeit im Backofen, ist das sogar ein ganz schön schnelles Essen. Ideal also für Urlaubs- oder Wochenendtage, die dank Regenwetter auf der Couch verbracht werden.

geröstetetomaten

Ihr braucht für 2 Personen:

1,5 Kilo Tomaten

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

einige Zweige Thymian

1 TL braunen Zucker

einen guten Schuss Olivenöl

Salz

Pfeffer

250 g Nudeln

evtl. Basilikum und Parmesan zum Servieren

Und so geht`s:

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Schalotten und Knoblauch würfeln. Die Tomaten in grobe Stücke schneiden.
  3. Mit den restlichen Zutaten in einem tiefen Backblech mischen.
  4. Im Ofen 2-3 Stunden rösten. Dabei gelegentlich umrühren.
  5. Wenn alle Flüssigkeit verbrutzelt ist und die Tomaten immer wieder ein bisschen zusammenschieben.
  6. Nudeln kochen, evtl. Parmesan reiben und Basilikum rupfen.
  7. Nudeln und Tomatensoße mischen.

pastageröstetetomaten

Fruchtig, süß, tomatig, köstlich ist das. Das Blech hinterher sauber zu machen, ist weniger toll. Aber je länger die Soße im Ofen ist, kann es schon passieren, dass an den Rändern eine ordentliche schwarze Kruste entsteht. Einweichen hilft da… Und je länger die Tomaten brutzeln, desto besser schmeckt die Soße. Ein echtes Lieblingsgericht bei uns und das mit wenigen Zutaten und superleicht zu machen. Also ganz schnell Nachkochen!

Habt Ihr ein Lieblings-Tomatengericht? Angesichts der Tomatenschwemme bin ich für Tipps dankbar!

Tomatige Grüße,
Dani


Sonnentomaten – mit Mozzarella und trotzdem mal anders

tomatenthaibasilikum

Einmal abstauben, bitte! Puh, hier ist lange nix passiert. Die Arbeit hatte mich in den letzten Wochen ganz besonders fest im Griff. Einige große Veranstaltungen mussten vorbereitet und dann auch erlebt werden. Kochen und backen war da mal wieder auf ein ziemlich kleines Zeitlimit beschränkt. Immerhin gab es beim Zeltlager letzte Woche mehrere Gelegenheiten, das Thema Lagerfeuerküche mal wieder ausgiebig auszuprobieren. Fazit: Orangenkuchen in der Schale in der Glut gebacken schmeckt ganz wunderbar. Und: Ich habe nie besseren Jasminreis gegessen, als den aus dem Dutch Oven aus dem Feuer. Wieder daheim hat mich die Tomatenflut überrannt. Im Garten wuchern nicht nur viele, sondern auch riesige Tomaten. Das heißt: TT – täglich Tomaten.

riesentomaten

Zum Glück sind Tomaten ja unglaublich vielseitig. Nur roh kann ich ihnen eigentlich nicht allzu viel abgewinnen. Dieses Glibberzeug finde ich einfach total eklig. Gehen tut das nur in Verbindung mit viel Mozzarella und auch dann picke ich am liebsten den Käse raus und lasse die Tomaten liegen, in der Hoffnung, dass Herr Minzzucker sich erbarmt. Jetzt, mit den ersten höchstselbstgezogenen Tomaten ist das ein bisschen anders. Ich bilde mir wenigstens ein, dass sie viiiiiiiiel besser schmecken und der Glibberfaktor bedeutend geringer ist. Tomate-Mozzarella steht also öfter mal auf dem Tisch. Seit einem Restaurantbesuch vor einigen Wochen aber in einer Variante, die uns aktuell tausendmal besser schmeckt, als der Klassiker. Das Geheimnis: Joghurt, Limette und Thai-Basilikum.

tomate-mozzarella

Ihr braucht pro Person:

1 Handvoll Tomaten

1 kleiner Büffelmozzarella

1 EL Thai-Basilikum

3 EL Naturjoghurt (3,5 % Fett)

1 TL Limettenschale

etwas Zitronenöl

grobes Salz

frisch gemahlenen Pfeffer

Und so geht`s:

  1. Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden und auf einem Teller schön rumstapeln.
  2. Joghurt mit Limettenschale und einer Prise Salz mischen.
  3. Etwas Zitronenöl über die Tomaten und den Käse gießen.
  4. Joghurt darüber klecksen.
  5. Den Thai-Basilikum hacken oder zerrupfen und darüber streuen.
  6. Mit Salz und viel frischem Pfeffer bestreuen.
  7. Genießen, überrascht sein und Soße mit Brot auftunken nicht vergessen!

tomatemozzarellamalanders

Supereasy, klassisch, perfekt im Sommer und bei Tomatenüberschuss und ganz nebenbei echt Eindruck schindend. Eine so tolle und erfrischende Variante von Tomaten mit Mozzarella haben wir tatsächlich noch nie gegessen. Der Balsamico bleibt bei uns jetzt öfter im Schrank stehen…

Kreative Tomatenideen wünscht Euch,

Dani


Zum Frühstück, zum Kaffee, zum Nachtisch – Quarkpancakes mit Erdbeeren

erdbeerpfannkuchen

Und schwupps ist die Erdbeerzeit schon fast vorbei. Und nicht nur die Zeit der wunderbaren Früchte ist flugs vorbeigehuscht. Auch unser Sommerurlaub ist längst Vergangenheit. Die Arbeit hat uns wieder fest im Griff und erfordert die eine oder andere Überstunde. Langes in der Küche stehen ist deshalb leider nicht. Angesichts der letzten superreifen Erdbeeren und dringendem Nachtischhunger musste aber wenigstens für ein paar Pancakes Zeit sein. Tolle Pancakes. Sommerfruchtige, rot gesprenkelte Erdbeerpancakes mit säuerlichem Quarkaroma. Lecker, sag ich Euch! Die gehen immer! Zum Frühstück, die Reste zum Nachmittagskaffe und Abends als Nachtisch gleich nochmal!

quarkpancakes

Für die Pancakes könnt Ihr übrigens auch schon etwas überreife Erdbeeren nehmen. Durch das Backen der Pfannkuchen werden sie sowieso weich und je reifer und aromatischer desto besser. Wir konnten in den vergangenen Wochen sogar eigene Erdbeeren erneten. Zwei Stück um genau zu sein. Also eine für Herrn Minzzucker und eine für mich. Aber immerhin. Das waren selbstverständlich die weltbesten Erdbeeren überhaupt!

erdbeerpancakes

Ihr braucht für ca. 4 Personen:

3 Eier

250 g Quark

250 ml Milch

150 g Mehl

1 TL Backpulver

2 EL Zucker

1/2 TL gemahlene Vanille

1 Prise Salz

250 g Erdbeeren

Butter zum Rausbraten

Toppings zum Servieren

Und so geht`s:

  1. Eier trennen und Eiweiß mit Zucker steif schlagen.
  2. Eigelbe, Milch und Quark gut miteinander verrühren.
  3. Mehl, Backpulver, Salz und Vanille mischen und unterrühren.
  4. Eischnee unterheben.
  5. Erbeeren in Stückchen schneiden und ebenfalls unterheben.
  6. Butter in einer Pfanne erhitzen und je Pancake 2-3 EL Teig in die Pfanne geben.
  7. Alle Pfannkuchen backen und mit Toppings nach Wahl servieren.

quarkpfannkuchen

Bei uns gab es dazu Honig (Ahornsirup war leider alle), Vanilleeis, selbsgemachte Erdbeer-Joghurt-Eisgugl und ein paar frische Erdbeeren. Wir hatten eben echten Nachtischhunger… Sahne wäre noch toll gewesen. War aber auch nicht da. Oder ein bisschen Schokosoße. Oder geröstete Mandelblättchen. Ein würdiger Nachtischhunger-Gegener waren die Pancakes auch so allemal.

Erdbeerige Nachtischgenüsse wünscht Euch,

Dani


Sommerfrisches Zitronendessert – Zitronenmascarpone

Zitronencreme

Es gibt Rezepte die sind so einfach, dass es fast unglaublich ist wie lecker das dabei entstehende Gericht ist. Dieser Nachtisch gehört ganz weit vorn in diese Kategorie. Schon seit Jahren machen wir bei anstehendem Besuch immer wieder dieses Dessert. Es schmeckt nicht nur supergut, sondern ist auch ruckzuck gemacht. Und weil der Sommer gerade eine Pause macht, passt es wunderbar als Unterstützung beim Träumen von den im Moment hinter dicken Wolken versteckten Sonnenstrahlen.

zitronenmascarpone

Ihr braucht für 4 Personen:

3 unbehandelte Zitronen

3 EL brauner Zucker

3 Eigelbe

500 g Mascarpone

Und so geht`s:

  1. Von zwei Zitronen mit dem Zestenreißer Zesten reiben.
  2. Eine Zitrone auspressen.
  3. Zwei Zitronen filetieren und die Filets in kleine Stücke schneiden.
  4. Eigelbe mit Zucker schaumig rühren.
  5. Mascarpone in mehreren Portionen sorgfältig unterrühren.
  6. Die Hälfte der Zesten, den Saft und die Filets unterrühren.
  7. Masse in vier Gläser füllen, mit den restlichen Zesten bestreuen und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

zitronennachtisch

Ein echt erfrischender Nachtisch. Schmeckt übrigens auch mit ein paar kleingehackten Minzblättern oder mit Orangen statt Zitronen. Das übrige Eiweiß kann zum Beispiel für Macarons gut verwendet werden. So muss nix in den Müll.

Sonnige Nachtischideen wünscht Euch,

Dani


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