Herbstkuchenliebe – Cheesecake mit Schokolade, Kürbis und Orange

kürbischeescake

Wenn Schokolade, Kürbis und Orange sich entscheiden zu einem Cheesecake zu werden, bin ich dabei. Weil: Das klingt saulecker! Und: Kürbiskäsekuchen mag ich total. Das Rezept aus der letzten “Sweet Dreams” hat mich also angelacht, wurde schnell leicht abgewandelt gebacken und hat mich genausoschnell überzeugt. Superlecker und das winzige bisschen mehr Aufwand wirklich wert! Ganz nebenbei hatten wir reife Hokkaidokürbisse im Garten, die dringend gegessen werden wollten.

Der Hauptmehraufwand beim Kuchen ist die Herstellungen des Kürbispürees. Ich halbiere dafür den Hokkaido, kratze Kerne und Co mit einem Löffel heraus, lege ihn auf ein Blech mit Backpapier und backe ihn bei ca. 180 °C im Ofen, bis er weich ist. Je nach Kürbis dauert das zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Ist der Kürbis weich, könnt Ihr das Püree einfach von der Schale lösen und mit einer Gabel oder dem Pürierstab noch feiner machen.

Ich stelle meist gleich mehr Püree her. Mit dem Rest könnt Ihr Risotto machen, eine Suppe natürlich oder tolle Kürbisspätzle. Einfrieren könnt Ihr es auch.

kürbiskäsekuchen

Ihr braucht (für eine Springform mit 26 cm):

Für den Boden:

75 g Butter

75 g Zartbitterschokolade

50 g Zucker

2 Eier

60 g Mehl

1/2 TL Backpulver

50 g gehackte Walnüsse

Für den Belag:

500 g Magerquark

250 g Mascarpone

200 g Kürbispüree

5 Eier

2 Eigelb

300 ml gezuckerte Kondensmilch

4 EL Zucker

100 g Crème fraîche

1/2 TL Zimt

Mark von 1 Vanilleschote

200 g Saure Sahne

150 g Orangenmarmelade

Und so geht`s:

  1. Backofen auf 175 °C vorheizen und den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Butter und Schokolade schmelzen.
  3. Zucker und Eier cremig verrühren.
  4. Mehl, Backpulver und Walnüsse mischen.
  5. Mehl- und Schokomischung unter die Eiermasse rühren.
  6. Den Teig in die Form streichen und ca. 10 Minuten backen.
  7. Alle Zutaten für den Belag außer Saure Sahne, 2 EL Zucker und Marmelade gut miteinander verrühren.
  8. Masse auf den Boden streichen und 15 Minuten backen.
  9. Temperatur auf 120 °C reduzieren und den Kuchen weitere 70 Minuten backen.
  10. Saure Sahne und Zucker verrühren, auf dem Kuchen verteilen und noch einmal 15 Minuten backen.
  11. Orangenmarmelade mit 1 EL Wasser erhitzen, damit sie flüssig wird.
  12. Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort damit bestreichen.
  13. Käsekuchen über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.

küsbiskäsekuchenmitorange

Ein echt mächtiger, aber mindestens ebenso leckerer Herbstkuchen. Also ganz schnell nachmachen. Es lohnt sich!

Köstliche Kürbiskuchen wünscht Euch,

Dani


Freitagskuchen – knusprig, fruchtig, herbstig

apfelkuchen

Gestern bin ich mit dem Fahrrad durch den ersten raschelnden Blätterhaufen gefahren. Herrlich! Bunte Raschelblätter gehören zu meinen liebsten Herbstdingen – ganz im Gegensatz zu Nebel, Aufstehen im Dunkeln, frühe Dunkelheit am Abend, graue Regensuppe am Himmel. Aber immerhin hat der Herbst in kulinarischer Hinsicht ein bisschen was zu bieten. Äpfel zum Beispiel. Natürlich gibt es die das ganze Jahr. Mir schmecken sie aber eigentlich nur im Herbst und Winter so richtig. Und auch dann mag ich sie ehrlichgesagt am allerliebsten als Kuchen.

Wie bei jedem Apfelkuchen, muss man auch bei diesem hier ein bisschen Schnibbelzeit einplanen. Aber davon abgesehen ist der Kuchen recht schnell gemacht. Der heutige Apfel-Streuselkuchen hat übrigens zwei kleine Geschmacksüberraschungen im Gepäck: Kräuter und Orangenmarmelade. Beides tut dem Kuchen wahnsinnig gut und macht aus einem einfachen Apfelkuchen einen echten Super-Herbst-Apfelkuchen. Das Rezept stammt übrigens aus der aktuellen “Sweet Dreams” und wurde von mir nur minimal abgewandelt.

apfelthymiankuchen

Ihr braucht:

Für den Boden:

150 g Mehl

100 g Reismehl

50 g Zucker

150 g kalte Butter

1 Ei

Für den Belag und die Streusel:

100 g Mehl

50 g Reismehl

100 g Kokosraspel

50 g Zucker

50 g brauner Zucker

160 g kalte Butter

1 kg Äpfel

Mark von 1 Vanilleschote

je 1 TL Estragon und Thymian

150 g Orangenmarmelade

Und so geht`s:

  1. Mehl, Zucker und Butter zu Krümeln verreiben. Ei dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Im Kühlschrank ca. 1 Stunde kalt stellen.
  2. Teig auf Backpapier 25×35 cm groß ausrollen und mit Papier auf ein Blech geben. Einen Rand aus Alufolie daneben stellen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  3. Aus Mehl, Kokosraspeln, Zucker und 150 g Butter feine Streusel kneten und kühl stellen.
  4. Äpfel schälen und klein würfeln.
  5. In 10 g Butter zusammen mit braunem Zucker und Vanillemark weich dünsten. Kräuter untermischen.
  6. Den Backofen nun auf 175 °C vorheizen.
  7. Marmelade auf den Boden streichen.
  8. Zuerst Äpfel, dann Streusel darauf geben.
  9. Kuchen ca. 45 Minuten backen.

apfelstreuselkuchen

Wer mag, kann den Kuchen nach dem Abkühlen noch mit Puderzucker bestäuben. Ich mag das nicht – ich ersticke daran nämlich jedes Mal fast. Dass man beim Essen von Puderzucker möglichst nicht dauernd sprechen und einatmen sollte, ist eine Info, die mir zwar bekannt ist, aber durch konsequentes Ignorieren schon zu diversen rotgesichtigen, tränenüberstömten Hustenanfällen geführt hat.

Herbstliche Kuchenideen wünscht Euch,

Dani


Sommerlasagne – Tomaten, Mozzarella, Basilikum

tomatenlasagne

Einmal abstauben, bitte! – ja, es ist wieder lange nichts passiert hier. Aber neben der Arbeit (und da ist im Moment echt viel zu tun), haben uns die Restarbeiten am Haus fest im Griff. Oder eher die Nichterledigung der Restarbeiten, auch bekannt als das “Unzuverlässige-Handwerker-Phänomen”. Beispiele gefällig? Gartenplaner: 4 Monate später als angekündigt von uns gekündigt. Kellerbauer: 8 Wochen später als angekündigt, steht er unangekündigt Montag Früh vor der Tür. Ofenbauer: Nach 5 statt der angekündigten 2 Wochen soll er diesen Freitag antanzen. Es bleibt also spannend… Der Gipfel: Ein Bagger in unserem Garten. Am Freitagabend. Keine Ahnung, wem der gehört und warum. Boden und Kies aus unserem Garten, auf das Nachbargrundstück geschaufelt. Ganz nebenbei, den halben Kürbis weggefahren. Anruf bei der Nummer, die auf dem Bagger steht: “Hallo, ihr Bagger steht in unserem Garten.” “Dazu kann ich nichts sagen, ich bin jetzt nicht vor Ort.” “Wir haben aber keinen Bagger bestellt.” Zwei Tage später. Montag, 7.00 Uhr morgens (=ganz gefährliche Uhrzeit, um mit mir zu diskutieren). Ich: “Guten Morgen.” – Keine Reaktion. Ich: “Guten Morgen.” – Keine Reaktion. Ich: “Guten Morgen.” Keine Reaktion: Ich in Gedanken: “Hm, ob der arme Mann wohl taubstumm ist? Das ist schon blöd, wenn einen Leute ansprechen und man kann nicht zurücksprechen.” Plötzlich der Mann: “Morgen.” Ich (schon leicht angesäuert, da ein leichtes Verarschtgefühl in der Luft liegt): “Kommen Sie wegen dem Bagger?” Baggerfahrer (pampig): ” Ja, sie wollen ja, dass wir denn hier wegfahren.” Ich: “Na ja, der steht ja auch auf unserem Grundstück und außerdem hat die Dame am Telefon gesagt, dass sie heute eh mit dem Nachbarhaus anfangen.” “Baggerfahrer (noch pampiger): “Machen wir doch nicht. Und deswegen kann ich jetzt hierherkommen und den wegfahren.” Ich (ziemlich angesäuert): “Öhm, ich habe keinen Bagger irgendwo abgestellt und Erde und Kies einfach irgendwo rumgeschaufelt. Fahren sie jetzt bitte den Bagger weg und schaufeln sie unsere Sachen zurück. Und bitte passen sie auf das Gemüsebeet auf. Der halbe Kürbis ist schon weg.” Baggerfahrer: “Mich würde ja bloß interessieren was sie mit dem Kies und der Erde wollen.” Ich (stocksauer und sehr laut): “YX?!” Leider muss diese Textpassage zensiert werden.

Wenigstens die Tomaten hat der Baggerfahrer nicht weggeschaufelt. Vielleicht mag er nämlich keine. Das wäre dann schon ein Wegschaufelargument.

Wir haben also Tomatenflut und so langsam wird es ein bisschen schwierig mit den Tomaten. Sie hängen uns meist zu den Ohren raus und sind in den letzten Wochen deshalb vor allem eingekocht worden, als Soße und Marmelade.

Die Tomatenlasagne darf aber immer noch auf den Tisch. Weil sie halt einfach lecker ist. Und mal ehrlich: Lasagne geht immer, macht zufrieden und entspannt bei angespannten Nerven.

tomaten

Ihr braucht für 2 hungrige Esser:

500 g Tomaten (große sind besser als kleine)

Lasagneplatten (wir mögen hier die grünen besonders)

1 Kugel Büffelmozzarella

1 Handvoll Parmesan

300 ml Milch

150 ml Weißwein

1 EL Butter

1-2EL Mehl

1/2 Stock Basilikum

Salz, Pfeffer, Muskat

Und so geht`s:

  1. Die Tomaten und den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.
  2. Basilikumblätter von den Stielen zupfen.
  3. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
  4. Parmesan reiben.
  5. Butter in einem Topf zerlassen und Mehl darin kurz anrösten.
  6. Milch und Wein unter Rühren nach und nach dazu geben.
  7. Soße ein wenig köcheln lassen.
  8. Parmesan einrühren und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
  9. Eine Auflaufform dünn mit der Soße bestreichen.
  10. Mit Tomatenscheiben, Mozzarella und Basilikum belegen.
  11. Darauf Lasagneplatten legen.
  12. Lasagne weiterschichten, bis alle Zutaten verbraucht sind.
  13. Mit Soße, Tomaten und Käse abschließen.
  14. Im Ofen ungefähr 45 Minuten backen.

lasagnetomatemozzarella

Ein echtes Spätsommeressen! Schmeckt besonders in der Abendsonne (wenn`s sein muss, dann eben mit Jacke) und zusammen mit einem schönen Glas Weißwein.

Sonnige Spätsommerabende wünscht Euch,

Dani

 


Freitagskuchen – schnelles Amarena-Törtchen

schokoamarenatorte

Dieser Kuchen sollte eigentlich ein Tiramisu werden. Ich hatte plötzlichen XXL-Tiramisu-Heißhunger und der wollte ganz schnell befriedigt werden. Also schnell in den Supermarkt geflitzt, alles eingekauft (dachte ich) und daheim schon Mal die Zutaten hergerichtet und in Vorfreude geschwelgt. Dann, der Supergau: Kein Amaretto im Haus. Kein Tropfen. Nix. Und Tiramisu ohne Amaretto mag ich nicht. Das schmeckt nicht nach Tiramisu finde ich. Gier (Ich will aber ein Tiramuisu – JETZT) und Faulheit (Dann man ich halt was anderes. Hab kein Bock jetzt nochmal einkaufen zu gehen) lieferten sich also einen kurzen, heftigen Streit. Bis mein Blick auf ein Glas Amarenakirschen fiel. Ein neues Objekt der Begierde und schwupps, war klar, dass es kein Tiramisu geben würde. Stattdessen ist dieses kleine Törtchen entstanden – ein bisschen Tiramisu-inspiriert, aber eben doch ganz anders und dank viel Schokolade, ein bisschen Kaffeelikör und süßen Amarenakirschen ein köstlicher Freitagskuchen.

schokokaffeekuchen

Zutaten für eine Springform (20 cm):

150 g Zartbitterschokolade

125 g Butter

3 Eier

1 Prise Salz

125 g Zucker

50 g Mehl

1 Becher Sahne

1 Pck. Sahnesteif

250 g Mascarpone

2 EL Ammarenakirschen

8 TL Amarenasirup

8 TL Kaffeelikör

Kakaopulver

Und so geht`s:

  1. Schokolade hacken und mit der Butter schmelzen. Währenddessen den Backofen auf 175 °C vorheizen und die Springform fetten.
  2. Eier trennen und Eiweiß mit Salz steif schlagen.
  3. Eigelb und Zucker verquirlen, dann Schokobutter nach und nach unterrühren.
  4. Mehl einrühren.
  5. Den Eischnee unterheben.
  6. Teig in die Form geben und den Kuchen zu 25 Minuten backen (er darf innen ruhig noch ein bisschen feucht sein!)
  7. Kuche aus der Form lösen und abkühlen lassen.
  8. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen.
  9. Amarenakirschen fein hacken und mit Sirup, 4 TL Likör und Mascarpone verrühren.
  10. Sahne unterheben.
  11. Den Schokoboden mit 4 TL Likör tränken. Anschließend die Mascarpone-Sahne darauf verteilen.
  12. Für das Tiramisu-Feeling dick mit Kakaopulver bestäuben.

 

schokoamarenakuchen

Wir waren wieder mal so kuchenhungrig, dass wir die Mascarpone auf den noch lauwarmen Schokokuchen gestrichen haben. Hat geklappt und war superlecker!Und ganz nebenbei haben die Amarenakirschen endlich wie Amarenakirschen geschmeckt. Wir haben es endlich geschafft, ein paar Gläser aufzuheben. Jetzt nach zwei Jahren sind sie richtig gut!

Ein kuchenreiches Wochenende wünscht Euch,

Dani


Freitagskuchen – Kirschenliebe mit einem Hauch Schokolade

zitronenkuchenmitkirschenundzitrone

Heute war es endlich wieder so weit! Freitagskuchenzeit! Nicht nur wir haben uns darüber gefreut, sondern offensichtlich auch die Sonne. Zumindest hast sie fleißig vom Himmel gescheint und wir konnten unseren kleinen fruchtig-schokoladigen Kuchen draußen essen. Dieser Kuchen ist wieder einmal ein echtes Freitagskuchen-Rezept: Geht einfach, schnell und schmeckt. Eben genau richtig für schnelle Wochenendeinläuter.

zitronenkirschkuchen

Ihr braucht für eine kleine Kastenform (20 cm):

190 g weiche Butter

abgeriebene Schale von 2 Orange

175 g Zucker

3 Eier

190 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 EL griechischer Joghurt

75 g Sauerkirschen

25 g Schokolade

Und so geht`s:

  1. Kuchenform buttern und mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 170 °C vorheizen.
  2. Butter, Orangenschale und Zucker schaumig rühren.
  3. Die Eier einzeln unterrühren.
  4. Mehl, Backpulver und Salz mischen und langsam unterrühren
  5. Joghurt unterrühren.
  6. Schokolade grob hacken und kurz unterrühren.
  7. Kirschen unterheben.
  8. Kuchen in die Form geben und ca. 50 Minuten backen.
  9. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und anschließend aus der Form stürzen.

schokokirschkuchen

Ein ganz schön fruchtiger Kuchen ist das! Und trotzdem schaden die Schokoladenstücken natürlich nicht. Ich habe übrigens TK-Kirschen verwendet. Wer nicht mag, dass die auf den Boden sinken, sollte sie ein wenig mit Mehl bestäuben. Ich mag es aber manchmal total gern, wenn sich alle Früchte am Boden sammeln und der Kuchen da dann besonders saftig wird.

Fruchtige Freitagskuchen wünscht Euch,

Dani


Tomatenschwemme und die beste Tomatensoße der Welt

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Gemüseüberfluss im Hause Minzzucker. Jeden Tag ziehe ich mir die Gummistiefel an und schlendere durch den Garten, der zwar noch immer aus Unkraut besteht, aber eben auch aus Gemüsepflanzen. Ein bisschen buddeln, ein bisschen zupfen, ein bisschen gießen und am Ende ein bisschen ernten. Hach, echter Luxus ist das. Und höchstbefriedigend! Die XL-Tomaten reifen gerade im Akkord. Da ist nix mit ein, zwei Tomätchen am Tag. Das sind einige echte Brocken, die geerntet werden wollen. Toll ist das, denn somit ist endlich wieder Zeit für unsere absolute Lieblingstomatensoße. Die braucht wenige Zutaten, dafür ein bisschen Zeit und vor allem gute und viele Tomaten. Also solche, die rot sind und reif und die nach Tomaten schmecken. So richtig. Die nicht nur einen Hauch Tomatenaroma am Gaumen hinterlassen. Die gibt es jetzt also. Bei uns im Garten. Wenn Ihr keine Tomaten aus Eigenanbau ergattern könnt: Auch die gekauften schmecken zur Zeit richtig gut!

ofentomaten

Das Geheimnis dieser Tomatensoße ist supereinfach: Schmeißt sie ein paar Stunden in den Ofen und lasst alles ordentlich durchbrutzeln. Fertig. Das war´s. Ehrlich. Klar, ein bisschen mehr als nur Tomaten muss schon mit rein. Aber abgesehen von der Zeit im Backofen, ist das sogar ein ganz schön schnelles Essen. Ideal also für Urlaubs- oder Wochenendtage, die dank Regenwetter auf der Couch verbracht werden.

geröstetetomaten

Ihr braucht für 2 Personen:

1,5 Kilo Tomaten

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

einige Zweige Thymian

1 TL braunen Zucker

einen guten Schuss Olivenöl

Salz

Pfeffer

250 g Nudeln

evtl. Basilikum und Parmesan zum Servieren

Und so geht`s:

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Schalotten und Knoblauch würfeln. Die Tomaten in grobe Stücke schneiden.
  3. Mit den restlichen Zutaten in einem tiefen Backblech mischen.
  4. Im Ofen 2-3 Stunden rösten. Dabei gelegentlich umrühren.
  5. Wenn alle Flüssigkeit verbrutzelt ist und die Tomaten immer wieder ein bisschen zusammenschieben.
  6. Nudeln kochen, evtl. Parmesan reiben und Basilikum rupfen.
  7. Nudeln und Tomatensoße mischen.

pastageröstetetomaten

Fruchtig, süß, tomatig, köstlich ist das. Das Blech hinterher sauber zu machen, ist weniger toll. Aber je länger die Soße im Ofen ist, kann es schon passieren, dass an den Rändern eine ordentliche schwarze Kruste entsteht. Einweichen hilft da… Und je länger die Tomaten brutzeln, desto besser schmeckt die Soße. Ein echtes Lieblingsgericht bei uns und das mit wenigen Zutaten und superleicht zu machen. Also ganz schnell Nachkochen!

Habt Ihr ein Lieblings-Tomatengericht? Angesichts der Tomatenschwemme bin ich für Tipps dankbar!

Tomatige Grüße,
Dani


Sonnentomaten – mit Mozzarella und trotzdem mal anders

tomatenthaibasilikum

Einmal abstauben, bitte! Puh, hier ist lange nix passiert. Die Arbeit hatte mich in den letzten Wochen ganz besonders fest im Griff. Einige große Veranstaltungen mussten vorbereitet und dann auch erlebt werden. Kochen und backen war da mal wieder auf ein ziemlich kleines Zeitlimit beschränkt. Immerhin gab es beim Zeltlager letzte Woche mehrere Gelegenheiten, das Thema Lagerfeuerküche mal wieder ausgiebig auszuprobieren. Fazit: Orangenkuchen in der Schale in der Glut gebacken schmeckt ganz wunderbar. Und: Ich habe nie besseren Jasminreis gegessen, als den aus dem Dutch Oven aus dem Feuer. Wieder daheim hat mich die Tomatenflut überrannt. Im Garten wuchern nicht nur viele, sondern auch riesige Tomaten. Das heißt: TT – täglich Tomaten.

riesentomaten

Zum Glück sind Tomaten ja unglaublich vielseitig. Nur roh kann ich ihnen eigentlich nicht allzu viel abgewinnen. Dieses Glibberzeug finde ich einfach total eklig. Gehen tut das nur in Verbindung mit viel Mozzarella und auch dann picke ich am liebsten den Käse raus und lasse die Tomaten liegen, in der Hoffnung, dass Herr Minzzucker sich erbarmt. Jetzt, mit den ersten höchstselbstgezogenen Tomaten ist das ein bisschen anders. Ich bilde mir wenigstens ein, dass sie viiiiiiiiel besser schmecken und der Glibberfaktor bedeutend geringer ist. Tomate-Mozzarella steht also öfter mal auf dem Tisch. Seit einem Restaurantbesuch vor einigen Wochen aber in einer Variante, die uns aktuell tausendmal besser schmeckt, als der Klassiker. Das Geheimnis: Joghurt, Limette und Thai-Basilikum.

tomate-mozzarella

Ihr braucht pro Person:

1 Handvoll Tomaten

1 kleiner Büffelmozzarella

1 EL Thai-Basilikum

3 EL Naturjoghurt (3,5 % Fett)

1 TL Limettenschale

etwas Zitronenöl

grobes Salz

frisch gemahlenen Pfeffer

Und so geht`s:

  1. Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden und auf einem Teller schön rumstapeln.
  2. Joghurt mit Limettenschale und einer Prise Salz mischen.
  3. Etwas Zitronenöl über die Tomaten und den Käse gießen.
  4. Joghurt darüber klecksen.
  5. Den Thai-Basilikum hacken oder zerrupfen und darüber streuen.
  6. Mit Salz und viel frischem Pfeffer bestreuen.
  7. Genießen, überrascht sein und Soße mit Brot auftunken nicht vergessen!

tomatemozzarellamalanders

Supereasy, klassisch, perfekt im Sommer und bei Tomatenüberschuss und ganz nebenbei echt Eindruck schindend. Eine so tolle und erfrischende Variante von Tomaten mit Mozzarella haben wir tatsächlich noch nie gegessen. Der Balsamico bleibt bei uns jetzt öfter im Schrank stehen…

Kreative Tomatenideen wünscht Euch,

Dani


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