Archiv der Kategorie: Kuchen

Freitagskuchen – Tiramisu als Cupcake

tiramisucupcake

Wochenende geht ja immer. Vor allem wenn es ein freies Wochenende ist. Und Tiramisu geht auch immer. Mit viel Kakao und Mascarpone. Und ohne anderes Zeugs. Mit Früchten oder Magerquark oder Schokokeksen oder Orangensaft kann sicher ein total leckerer geschichteter Nachtisch mit getränkten Keksen entstehen. Ein Tiramisu ist das aber nicht. Da bin ich zu keiner Diskussion bereit. Ich bin eine Tiramisu-Spaßbremse und steh dazu. Das gilt übrigens auch fürs Tiramisuessen im Restaurant. Ich mach das nicht mehr. Egal ob die Pizzeria um die Ecke, das Eiscafé oder der Nobelitaliener – ein vernünftiges Tiramisu gibt es so gut wie nirgends. Ich weiß nicht warum. So schwer ist das doch nicht! Trotzdem ist es oft recht geschmacksneutral und ziemlich trocken. Ich mach Tiramisu also selber und ohne Kompromisse und Spielereien. Bis auf eine Ausnahme: Diese Tiramisu-Cupcakes aus „Süße Sünden“. Lecker, aromatisch, cremig. Ein perfekter Startschuss ins freie Wochenende!

cupcaketiramisu

Ich braucht für ca. 16 Cupcakes:

80 g weiche Butter

280 g Zucker

2 TL Vanillezucker

240 g Mehl

1 Pck Backpulver

1/4 TL Salz

2 Eier

240 ml Vollmilch

Für den Sirup:

250 ml Espresso

75 ml Kaffeelikör

3 EL Zucker

Für das Frosting:

400 g Mascarpone

50 ml Kaffeelikör

300 g Sahne

30 g Puderzucker

Kakaopulver

Und so geht`s:

  1. Backofen auf 190 °C vorheizen und Papierförmchen ins Muffinblech setzen.
  2. Für den Teig alle Zutaten bis auf Eier und Milch zu einer krümeligen Masse verrühren.
  3. Milch und Einer verquirlen und nach und nach unter den Teig rühren.
  4. Teig etwa 3/4 hoch in die Förmchen füllen und ca. 20 Minuten backen.
  5. Während die Kuchen auskühlen. die Zutaten für den Sirup in einem kleinen Topf auf die Hälfte einreduzieren.
  6. Für das Frosting Sahne mit Puderzucker steif schlagen und Mascarpone mit Likör verrühren.
  7. Sahne unter die Mascarpone heben.
  8. Bei jedem Kuchen einen Kegel aus der Mitherausschneiden.
  9. Mulde mit etwas Sirup beträufeln und halbhoch mit Frosting füllen.
  10. Kegel ebenfalls mit Sirup tränken und wieder in die Mulde setzen.
  11. Cupcake mit Frosting bestreichen, mit Kakaopulver bestreuen und aufessen.

tiramisumuffin

Wunderbare kleine Nachtischtörtchen sind das. Dringende Nachbackempfehlung! Übrigens schmecken sie auch ein, zwei Tage nach dem Backen noch recht gut, wenn sie kühl gestellt werden.

ein köstliches Wochenende wüscht Euch,

Dani


Freitagskuchen – Apple Pie mit Amarettini

apfelkuchenmit amarettini

Regen, Nebel, kalt. Das wartet seit Tagen vor der Haustür. Ich mag das nicht. Immer ist man falsch angezogen und friert oder schwitzt wahlweise. Nasse Füße und Dauerfrösteln sind sowieso obereklig. Was hilft da besser, als sich mit einer kuschligen Wolldecke, einer dampfenden Tasse Kaffee und einem frisch gebackenen Stück Kuchen aufs Sofa zu verkrümeln? Mit diesem Kuchen könnt ihr ganz schnell das Schmuddelwetter draußen vergessen und den Wohlfühlmodus einlegen.

apfelamarettinikuchen

Ihr braucht für eine Tarte- oder Springform (24-26 cm Durchmesser):

Für den Teig;

200 g kalte Butter

150 g Zucker

1 Prise Salz

2 Eier

440 g Mehl

Für die Füllung:

ca. 12 große Äpfel

2 EL Butter

100 g brauner Zucker

2 TL Zimt

Saft von 1 Zitrone

150 g Amarettini

Außerdem:

1 Ei

1 EL Milch

1 EL brauner Zucker

Und so geht`s:

  1. Aus den Teigzutaten einen Teig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen.
  2. Während der Teig kühlt, die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden.
  3. Mit Zitronensaft beträufeln.
  4. Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Äpfel darin dünsten, bis sie ein wenig weich sind.
  5. Zuck und Zimt dazu geben und leicht abkühlen lassen.
  6. Die Amarettini grob zerbröseln und unter die Äpfel mischen.
  7. Den Ofen auf 175 °C vorheizen.
  8. Eine Kuchenform mit ca. zwei Dritteln des Teigs auslegen und Äpfel einfüllen.
  9. Restlichen Teig ausrollen, in Streifen schneiden und als Gitter über die Äpfel legen.
  10. Ab den Rändern gut andrücken und evtl. überstehenden Teig abschneiden.
  11. Ei und Milch verrühren, auf den Kuchen streichen und mit dem Zucker bestreuen.
  12. Kuchen ca. 45 Minuten backen lassen.

gedeckterapfelkuchen

Ein wirklich traumhafter Apfelkuchen, der abgesehen von der Apfelschnibbelzeit recht schnell geht. Die Amarettini geben dem Kuchen einen herrlichen Geschmack. Wie bei den meisten Kuchen dieser Art gilt auch hier: Lauwarm schmeckt er ganz besonders gut. Und eine Kugel Vanilleeis schadet auch nicht.

Regenvergessenmachende Freitagskuchen wünscht Euch,

Dani


Herbstkuchenliebe – Cheesecake mit Schokolade, Kürbis und Orange

kürbischeescake

Wenn Schokolade, Kürbis und Orange sich entscheiden zu einem Cheesecake zu werden, bin ich dabei. Weil: Das klingt saulecker! Und: Kürbiskäsekuchen mag ich total. Das Rezept aus der letzten „Sweet Dreams“ hat mich also angelacht, wurde schnell leicht abgewandelt gebacken und hat mich genausoschnell überzeugt. Superlecker und das winzige bisschen mehr Aufwand wirklich wert! Ganz nebenbei hatten wir reife Hokkaidokürbisse im Garten, die dringend gegessen werden wollten.

Der Hauptmehraufwand beim Kuchen ist die Herstellungen des Kürbispürees. Ich halbiere dafür den Hokkaido, kratze Kerne und Co mit einem Löffel heraus, lege ihn auf ein Blech mit Backpapier und backe ihn bei ca. 180 °C im Ofen, bis er weich ist. Je nach Kürbis dauert das zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Ist der Kürbis weich, könnt Ihr das Püree einfach von der Schale lösen und mit einer Gabel oder dem Pürierstab noch feiner machen.

Ich stelle meist gleich mehr Püree her. Mit dem Rest könnt Ihr Risotto machen, eine Suppe natürlich oder tolle Kürbisspätzle. Einfrieren könnt Ihr es auch.

kürbiskäsekuchen

Ihr braucht (für eine Springform mit 26 cm):

Für den Boden:

75 g Butter

75 g Zartbitterschokolade

50 g Zucker

2 Eier

60 g Mehl

1/2 TL Backpulver

50 g gehackte Walnüsse

Für den Belag:

500 g Magerquark

250 g Mascarpone

200 g Kürbispüree

5 Eier

2 Eigelb

300 ml gezuckerte Kondensmilch

4 EL Zucker

100 g Crème fraîche

1/2 TL Zimt

Mark von 1 Vanilleschote

200 g Saure Sahne

150 g Orangenmarmelade

Und so geht`s:

  1. Backofen auf 175 °C vorheizen und den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Butter und Schokolade schmelzen.
  3. Zucker und Eier cremig verrühren.
  4. Mehl, Backpulver und Walnüsse mischen.
  5. Mehl- und Schokomischung unter die Eiermasse rühren.
  6. Den Teig in die Form streichen und ca. 10 Minuten backen.
  7. Alle Zutaten für den Belag außer Saure Sahne, 2 EL Zucker und Marmelade gut miteinander verrühren.
  8. Masse auf den Boden streichen und 15 Minuten backen.
  9. Temperatur auf 120 °C reduzieren und den Kuchen weitere 70 Minuten backen.
  10. Saure Sahne und Zucker verrühren, auf dem Kuchen verteilen und noch einmal 15 Minuten backen.
  11. Orangenmarmelade mit 1 EL Wasser erhitzen, damit sie flüssig wird.
  12. Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort damit bestreichen.
  13. Käsekuchen über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.

küsbiskäsekuchenmitorange

Ein echt mächtiger, aber mindestens ebenso leckerer Herbstkuchen. Also ganz schnell nachmachen. Es lohnt sich!

Köstliche Kürbiskuchen wünscht Euch,

Dani


Mohn, Cassis und Tonka – ein Käsekuchen

cassischeesecake

Das Osterlamm von Oma musste weg. Der Allwerteste des Teigschäfchens hatte bessere Tage schon gesehen und war ein wenig trocken geworden. Ehrlichgesagt war das übrige Hinterteil steinhart und sowas von ausgedörrt, dass es unmöglich war es noch zu essen ohne auf der Stelle daran zu ersticken. Außerdem im Vorratsschrank entdeckt: Eine offene Packung Dampfmohn, kurz vor dem Verfallsdatum – keine Ahnung, wofür wir den gekauft hatten. Es ist wohl schon eine Weile her… Da kam mir das Blogevent „Schatzsuche im Vorratsschrank“, das Susanne von „magentratzerl“  gerade bei Zorra im „Kochtopf“ veranstaltet quasi gerade recht. Der Lammpopo wurde mit diversen älteren Keksen die auch noch rumstanden zu einem Keksboden, der Mohn wanderte zusammen mit ein wenig Tonkabohne in eine Cheesecakemasse und für ein bisschen Frucht durfte ein Hauch Cassispulver dazu.

cheesecaketonkabohne

Um ehrlich zu sein, war das ein ganz schön leckerer Cheesecake. Klein aber fein sozusagen. Und wieder einmal der Beweis: Man muss Essen nicht wegwerfen. Auf gar keinen Fall! Mit ein bisschen Kreativität können aus übrigen Dingen so tolle neue Gerichte entstehen. Weil: Essen im Müll geht gar nicht. Wegen der Kinder in Afrika und überhaupt.

mohncheesecake

Ihr braucht für einen kleinen Cheesecake (20 cm)

250 g Kekse, Zwieback, trockene Kuchenreste, etc. (ich hatte ein paar Haferkekse, Löffelbiskuits und das Osterlamm)

100 g Butter

650 g Doppelrahmfrischkäse

100 g + 2 EL Zucker

3 Eier

50 g Dampfmohn

1/2 Tonkabohne

200 g Sauerrahm

3 TL Cassispulver

Und so geht`s:

  1. Kekse und Co schreddern, Butter schmelzen und beides gut mischen.
  2. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und Form außen mit Alufolie verkleiden. Den Krümelboden einfüllen und andrücken.
  3. Backofen auf 160 °C vorheizen. Boden in der Zwischenzeit kühlen.
  4. Frischkäse und Zucker glatt rühren.
  5. Eier einzeln unterrühren.
  6. Tonkabohne darüber reiben und zusammen mit dem Mohn unterrühren.
  7. Die Masse auf den Boden geben und die Form in ein tiefes Backblech stellen.
  8. Blech in den Ofen schieben und mit Wasser füllen.
  9. Den Kuchen ca. 45 Minuten backen lassen.
  10. In der Zwischenzeit Sauerrahm mit 2 EL Zucker und Cassispulver verrühren.
  11. Auf den Kuchen geben und weitere 10 Minuten backen lassen.
  12. Den Kuchen aus dem Wasserbad nehmen, Alufolie entfernen und bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  13. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  14. Vor dem Servieren mit etwas Cassispulver bestreuen.

käsekuchenmohncassis

Sogar der Herr „Ich find Käsekuchen doof“ hat ordentlich reingeschaufelt. Die anderen Käsekuchenliebhaber und ich sowieso. Das Cassispulver habe ich übrigens letzte Woche quasi zufällig ergattert. Eigentlich war ich ein wenig skeptisch ob das „was gscheits“ ist. Tatsächlich hat sich aber nicht nur die Farbe beim Backen richtig gut gehalten, die Sauerrahm-Cassis-Schicht hat richtig fruchtig geschmeckt.

Kreative Küchenideen mit den Lebensmitteln aus dem Vorratsschrank wünscht Euch,

Dani


Freitagskuchen – Beerenbombe mit Lemon Curd

joghurtkuchenmitlemoncurd

Frühlingsfrisch und extra fruchtig – das ist mein heutiger Freitagskuchen. Eine ganze Menge Beeren und Lemon Curd machen ihn zum wundervollen Frühlingsnachmittagsbegleiter. Ein kurzer Blick in den Kühlschrank führte heute Mittag nämlich schnell zur Erkenntnis, dass ich es für`s Osterfrühstück mit dem Einkaufen mal wieder etwas zu gut gemeint hab. Das kann ich gut. Es gibt ja schließlich nichts Schlimmeres als hungrige Gäste. Bei ein paar Sachen habe ich aber irgendwie wirklich viel zu viel – ich vermute doppelt – eingekauft. Die übrigen Eier und Butterberge sind anders eigentlich kaum zu erklären… Außerdem im Angebot: Eine ordentliche Portion selbstgemachtes Lemon Curd, das vom Rumstehen ja auch nicht besser wird und ein offener Joghurt.

zitronenbeerenkuchen

Resteverwertungsbacken also. Aber manchmal wird ja gerade aus solchen Sachen wirklich Gutes, das es wert ist aufgeschrieben, verbloggt und mal wieder gebacken zu werden. Heute war das zum Beispiel so. Dass die Sonne mit aller Kraft auf die Dachterrasse gestrahlt hat und die Blümchenwiese vor dem Haus in schönstem Gelb-Weiß-Grün-Frühlingsmix im leichten Windchen gewedelt hat, hat den Freitagnachmittagskaffee nicht gerade verschlechtert. Herr Minzzucker hat jedenfalls vier Kuchenstücke gegessen und den Kuchen damit offensichtlich für gut befunden.

beerenkuchen

Ihr braucht für ein tiefes Backblech

350 g weiche Butter

100 g Zucker

100 g brauner Zucker

1/2 TL gemahlene Vanille

1 Prise Salz

6 Eier

500 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

250 g Naturjoghurt

350 g gemischte TK-Beeren

300 g Lemon Curd

Und so geht`s:

  1. Den Backofen auf 170 °C vorheizen und das Backblech fetten.
  2. Für den Teig Butter, beide Zuckersorten, Vanille und Salz cremig rühren.
  3. Die Eier einzeln unterrühren.
  4. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Joghurt unterrühren.
  5. Den Teig auf das Backblech streichen.
  6. Beeren unaufgetaut mit dem Lemon Curd vermischen und auf den Boden klecksen.
  7. Kuchen ca. 45 Minuten backen.

joghurtkuchenmitbeeren

Der Boden ist schön fluffig und saftig. Besonders toll ist aber die Schicht aus Beeren und Lemon Curd. Herrlich säuerlich und unglaublich beerig-zitronig. Nachbackempfehlung: Auf jeden Fall. Nachessempfehlung: Am besten im Sonnenschein.

Fruchtige Frühlingstage wünscht Euch,

Dani


Luxus-Hefezopf – Babka mit Schokolade

hefezopfmitschokolade

Dieser Kuchen ist eigentlich einfach ein Hefezopf. Allerdings ein Hefezopf in der Variante superlecker und süchtigmachend. Das Geheimnis ist die (durchaus gehaltvolle) Füllung aus Schokolade, Nüssen, Butter und Zucker. Als Krönung gibt es eine ordentliche Portion Zuckersirup obendrauf. Das macht den Hefekuchen so saftig, dass er sogar ein paar Tage schmeckt. Zuletzt gebacken habe ich ihn am Ostersonntag. Er sollte unbedingt auf dem Osterfrühstückstisch stehen und durfte deshalb um sieben Uhr morgens in den Ofen. Der Hefeteig geht bequem über Nacht im Kühlschrank, so kann er gut in der Früh gebacken werden. Für die Begeisterung der Frühstücksgäste hat sich das frühe Aufstehen für den Zopf aber auf jeden Fall gelohnt. Das Rezept stammt aus „Jerusalem“. Ich habe lediglich statt zwei kleiner Kuchen einen großen gebacken und die Nussorten ausgetauscht. Das Rezept sieht übrigens auf den ersten Blick wirklich lang aus. Abgesehen von den Gehzeiten ist der Kuchen aber wirklich nicht besonders viel Aufwand. Der Sirup kocht sich quasi von allein und auch die Füllung ist ruckzuck gemacht.

schokozopf

Ihr braucht für eine große Kastenform

Für den Teig:

530 g Mehl

100 g Zucker

1 Päckchen Trockenhefe

Zitronenabrieb von 1 Zitrone

3 Eier

1 Prise Salz

150 g weiche Butter

Zutaten für die Füllung:

50 g Puderzucker

30 g Kakaopulver

130 g Zartbitterschokolade

120 g Butter

100 g Walnüsse

2 EL Zucker

Zutaten für den Sirup

260 g Zucker

Und so geht`s:

  1. Mehl, Zucker, Hefe und Zitronenschale mischen.
  2. Eier und 120 ml lauwarmes Wasser dazu geben und alles verrühren.
  3. Salz und Butter nach und nach hinzufügen und alles kneten, bis ein elastischer Teig entsteht.
  4. Eine große Schüssel mit etwas Öl einfetten, Teig hineingeben und im Kühlschrank über Nacht gehen lassen.
  5. Am nächsten Tag die Kuchenform einfetten und den Boden mit Backpapier auskleiden.
  6. Für die Füllung Butter und Schokolade schmelzen und mit Kakaopulver und Puderzucker verrühren.
  7. Den Teig ausrollen und mit der Füllung bestreichen. Dabei einen kleinen Rand frei lassen.
  8. Nüsse hacken und zusammen mit dem Zucker auf die Schokoladenmasse streuen.
  9. Teigränder mit ein wenig Wasser bestreichen und dann von der langen Seite her aufrollen.
  10. Teigrolle der Länge nach halbieren und anschließend die beiden Teigstücke zu einem Zopf formen.
  11. Kuchen in die Form legen und an einem warmen Ort erneut eine Stunde gehen lassen.
  12. In der Zwischenzeit den Ofen auf 190 °C vorheizen.
  13. Den gegangenen Kuchen mit Alufolie abdecken und ca. 30 Munuten backen.
  14. Folie entfernen und den Kuchen weitere 15-20 Minuten backen.
  15. In der Zwischenzeit für den Sirup Zucker mit 160 ml Wasser so lange köcheln, bis der Zucker sich gelöst hat.
  16. Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit dem Sirup tränken.
  17. Sobald der Kuchen lauwarm ist aus der Form lösen und auskühlen lassen.

babka

Ein wirklicher köstlicher Kuchen. Ich finde Hefezopf klingt viel zu banal dafür. Ich mag Hefeteig ja am liebsten ganz frisch und noch warm aus dem Ofen. Keine Ahnung, warum viele Hefeteig nur ausgekühlt essen. Selbst wenn es Bauchweh geben sollte. Warmer Hefekuchen ist das wert!

Wie füllt Ihr Euren Hefezopf am liebsten?

Herrliche Hefekuchen wünscht Euch,

Dani

 


Freitagskuchen – Erdbeeren, Rhabarber, Minze und ein Cheesecake

käsekuchenerdbeerrhabarber

Käsekuchen geht immer. In jeder Variante. Für einen Käsekuchen lasse ich das üppigste Kuchenbuffet mit den schillernsten Torten links liegen. Er ist halt einfach zu lecker. Herrlich cremig, meist nicht zu süß und so unfassbar vielfältig, dass er jeder Jahreszeit ruckzuck angepasst werden kann. Heißt: Ich liebe Käsekuchen, ganz traditionell mit Quark und Rosinen genauso wie als üppigen Cheesecake, mit nix drin, mit Obst, mit Kürbis. Nur auf den Boden könnte ich verzichten. Weder Mürbeteig noch Kekskrümelböden zählen zu meinen Favoriten, weswegen zumindest der Rand des Mürbteigs immer auf den Nachbarteller wandert. Wer mag denn schon dieses trockene Zeugs?

Herr Minzzucker steht auf absolut jede Form von Kuchen. Nur einen mag er nicht so gern: Käsekuchen. Das ist einerseits bitter für mich, führt aber andererseits dazu, dass ich auch andere Dinge backe. Wenn es nach mir ginge könnte ich ja täglich und ausschließlich Cheesecakes essen. Und weil Herr Minzzucker gern Mürbteig und Kekskrümel mag, gibt es als Kompromiss Käsekuchen mit Boden.

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Der heutige Kuchen geht wirklich superfix. Ich stand gerade mal eine Viertelstunde in der Küche und nachdem er nicht mal backen muss, war es das tatsächlich auch schon. Allerdings hatte ich das Kompott fertig in der Gefriertruhe. Sobald die Sonne das Ende des Winters einläutet ist mir nämlich sehr nach Erdbeeren und Rhabarber, die es ja aber leider noch nicht gibt – zumindest nicht, wenn man sie nicht weit hergeflogen kaufen mag. Glücklicherweise hatte ich noch eine Portion Erdbeer-Rhabarber-Kompott mit Minze im Gefrierschrank. Ein herrliches Überbleibsel vom letzten Jahr. Sauer, fruchtig, erfrischend und mit einer tollen leichten Minznote. Merkt es Euch doch einfach schon mal vor! Ihr müsst nur Rhabarber mit ganz wenig Wasser und einem Hauch Zucker weich kochen. Die gleiche Menge Erdbeeren unterrühren und kurz mitköcheln. Zum Schluss etwas gehackte Minze unterheben. Für den Cheesecake könnt Ihr jedes andere Kompott benutzen. Oder einfach Eure Lieblingsfrüchte pürieren.

erdbeerrhabarbercheesecake

Zutaten für 6 kleine Cheesecakes

7 Haferkekse (ich hatte „Hobbits daheim“ – es gehen auch Butterkekse, Zwieback, trockene Kuchenresten,…)

1 EL Butter

175 g Doppelrahm-Frischkäse

250 g Mascarpone

2 EL Puderzucker

12 TL Lieblingskompott

Und so geht`s

  1. Die Kekse fein zerkrümeln, die Butter schmelzen und beides vermischen.
  2. Krümelmasse auf sechs auf dem Boden von sechs kleinen Förmchen verteilen und etwas andrücken.
  3. Frischkäse, Mascarpone und Zucker gut miteinander verrühren und ebenfalls auf die Förmchen verteilen.
  4. Mit einem Teelöffel kleine Mulden in die Masse drücken und die mit Kompott füllen.

erdbeercheesecake

Oberfruchtig ist das! Ich habe die Frischkäsemasse bewusst nicht weiter aromatisiert, damit das Obst richtig gut zur Geltung kommt. Schmeckt nach Sommer, vor allem weil die Sonne scheint. Sonntag soll es schneien habe ich vorhin gehört. Ich hoffe das ist ein Witz…

Fröhliche Frühlingsmomente wünscht Euch,

Dani