Archiv der Kategorie: Fruchtig

Ein Hoch auf den Frühling – Zitronencupcakes mit Himbeerfrosting

cupcakezitronehimbeere

Sonnenkitzeln auf der Nase, Vogelgezwitscher in den Ohren, erste Frühlingsblumen auf der Wiese. ENDLICH  – Frühling. Ich liebe diese Jahreszeit. Alles wird lockerer, leichter. Abends ist es auch nach Feierabend endlich hell. An mutigen Tagen wird gegrillt und draußen gegessen. Zaghafte Barfußausflüge in die Wiese vor dem Haus wechseln sich ab mit frühlingshaften Nachmittagsgetränkchen in der Sonne. Jetzt ist für mich auch Zeit für radikale Umbrüche beim Essen. Mit dem Frühling mag ich keine Schokolade mehr, wenig käseüberbackene Aufläufe, nicht so gerne Rotwein. Dafür darf es sauer werden und fruchtig. Gemüse darf in den Mittelpunkt rücken und sogar mit einem kalten Abendessen kann man mich hin und wieder locken. Herr Minzzucker macht meine Lebensmittelphasen geduldig mit, auch wenn er das ganze Jahr über alles essen kann. Schokolade sowieso und buttercremeschwere Torten auch. Buttercreme gehört nie zu meinen Favoriten auf dem Kuchenteller. Diese frühlingsfrischen Cupcakes sind also ein kleiner Kompromiss. Für eine Buttercreme hat mir die hier sogar ausgesprochen gut geschmeckt.

zitronencupcake

Ihr braucht für ca. 16 Cupcakes:

80 g weiche Butter

280 g Zucker

240 g Mehl

1 Pck Backpulver

1/4 TL Salz

Schale von 1 unbehandelten Zitrone

2 Eier

240 ml Vollmilch

Für die Füllung:

ca. 16 TL Lemoncurd

Für die Himbeerbuttercreme:

500 g weiche Butter

200 g Puderzucker

200 g Himbeerkonfitüre

Und so geht`s:

  1. Den Backofen auf 190 °C vorheizen und die Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
  2. Für den Teig aus Butter, Zucker, Mehl, Backpulver und Zitronenschale eine krümelige Masse rühren.
  3. Eier und Milch verrühren und nach und nach unterrühren.
  4. Etwa 2/3 der Förmchen mit Teig füllen und ca. 20 Minuten backen. Danach vollständig auskühlen lassen.
  5. Mit einem Messer ein kegelförmiges Stück aus den Muffins schneiden.
  6. Mulden mit je einem TL Lemoncurd füllen und Teigstücke wieder aufsetzen.
  7. Für die Buttercreme Butter und Puderzucker ca. 15 Minuten weißcremig aufschlagen (es lebe die Küchenmaschine!).
  8. Himbeerkonfitüre durch ein Sieb streichen und zum Schluss in die Buttermasse einrühren.
  9. Frosting in einen Spritzbeutel füllen und die Cupcakes damit verzieren.

himbeercupcakemitzitrone

Nicht nur der Geschmack ist echt zitronig-himbeerig-frühlingsfrisch, auch die Farbe des Frostings ruft geradezu glockenhell „Frühling“. Die Frostingmenge ist übrigens genau richtig für echte Buttercremeliebhaber. Wer lieber nur ein wenig Frosting mag, sollte lieber nur die Hälfte zubereiten.

Frische Frühlingskuchen wünscht Euch,

Dani

 


Obst meets alte Plätzchen – Resteverwertung und eine Überfressens-Kasse

apfelhimbeercrumble

Beerig-fruchtig, süß, herz- und bauchwärmend und ganz nebenbei eine wunderbare Resteverwertung: Apfel-Himbeer-Crumble mit Plätzchenstreuseln. Ein Knaller auf unserer Nachtisch-Hitliste. Und damit melde ich mich zurück. Auch wenn einige Zeit ohne Blogbeitrag ins Land gezogen ist, wurde im Hause Minzzucker fleißig gekocht und gebacken. Es wurde aber auch viel gearbeitet, ein Garten geplant und ein ganz schön großer Keller gefliest. Und das Thema Resteverwertung ist wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt. Weniger Lebensmittel sollen weggeschmissen werden und die gute alte Strafkasse, die bei Überfressen zum Einsatz kommt wurde wieder eingeführt. Anlass war ein wirklich herzzerreißender Beitrag im Fernsehen, über hungernde Kinder an dessen Ende ich als heulendes Häufchen Elend auf dem Sofa saß. Schon vor Jahren haben Herr Minzzucker und ich eine Kasse eingeführt, in die bei Überfressen eine kleine Spende geworfen werden sollte. Das galt für uns und für unsere Gäste. Nachdem wir beide gern essen und auch ganz gern kein Ende finden, haben wir sehr oft „gespendet“ und auch unsere Gäste neigen bei uns schon Mal dazu, sich zu überfressen und zeigten sich zum Großteil ebenfalls als bereitwillige Zahler bei Überfressen. Am Ende des Jahres haben wir den Inhalt der Kasse dann jeweils einer Organisation gespendet, die gegen den Hunger kämpft. Wir waren erstaunt, wie viel Geld sich ansammelt, wenn man immer wieder ein paar Centbeträge in eine Spardose wirft.

applecrumble

 

Dieser Fruchtcrumble ist auch eine wunderbare Möglichkeit Essensverschwendung zu vermeiden. Altes, schrumpeliges Obst eignet sich wunderbar genauso wie übrige Kekse. In unserem Fall wurden die Streusel schon mehrmals mit übrigen Weihnachtsplätzchen gemacht. Die halten länger, als man denkt und geben den Streuseln ein ganz wunderbares Aroma. Dafür ist bei der Zubereitung ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt. Je nach verwendeter Kekssorte wird eine unterschiedliche Buttermenge benötigt. Und die Streusel sollten nicht von Anfang an mitgebacken werden, da sie sonst sehr dunkel werden.

Ihr braucht für 2 Personen:

2-3 alte Äpfel

1-2 Handvoll TK-Himbeeren

2 Handvoll alte Kekse

Butter

evtl. Zimt, Zucker, brauner Rum, Vanilleeis

Und so geht`s:

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Die Äpfel in Stücke schneiden und zusammen mit den Beeren in eine Auflaufform geben.
  3. Nach Belieben mit etwas Zucker, Zimt und Rum würzen.
  4. Ca. 25 Minuten im Ofen vorbacken.
  5. In der Zwischenzeit die Kekse zerbröseln und mit Butter zu einer Streuselmasse verkneten.
  6. Streusel auf das Obst geben und weitere 15-20 Minuten backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen und nach Belieben mit einer Kugel Vanilleeis servieren.

restecrumble

Schnell gemacht und superlecker. Einer unserer Favoriten an kalten Winterabenden. Übrigens kann auch ziemlich harter und sehr alter Stollen für die Streusel verwendet werden. Und ich vermute, dass auch alter Kuchen geht.

Also ran an die alten Kekse und vielleicht habt Ihr ja auch Lust auf eine Überfressens-Kasse!

Herzliche Grüße,

Dani


Freitagskuchen – Apple Pie mit Amarettini

apfelkuchenmit amarettini

Regen, Nebel, kalt. Das wartet seit Tagen vor der Haustür. Ich mag das nicht. Immer ist man falsch angezogen und friert oder schwitzt wahlweise. Nasse Füße und Dauerfrösteln sind sowieso obereklig. Was hilft da besser, als sich mit einer kuschligen Wolldecke, einer dampfenden Tasse Kaffee und einem frisch gebackenen Stück Kuchen aufs Sofa zu verkrümeln? Mit diesem Kuchen könnt ihr ganz schnell das Schmuddelwetter draußen vergessen und den Wohlfühlmodus einlegen.

apfelamarettinikuchen

Ihr braucht für eine Tarte- oder Springform (24-26 cm Durchmesser):

Für den Teig;

200 g kalte Butter

150 g Zucker

1 Prise Salz

2 Eier

440 g Mehl

Für die Füllung:

ca. 12 große Äpfel

2 EL Butter

100 g brauner Zucker

2 TL Zimt

Saft von 1 Zitrone

150 g Amarettini

Außerdem:

1 Ei

1 EL Milch

1 EL brauner Zucker

Und so geht`s:

  1. Aus den Teigzutaten einen Teig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen.
  2. Während der Teig kühlt, die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden.
  3. Mit Zitronensaft beträufeln.
  4. Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Äpfel darin dünsten, bis sie ein wenig weich sind.
  5. Zuck und Zimt dazu geben und leicht abkühlen lassen.
  6. Die Amarettini grob zerbröseln und unter die Äpfel mischen.
  7. Den Ofen auf 175 °C vorheizen.
  8. Eine Kuchenform mit ca. zwei Dritteln des Teigs auslegen und Äpfel einfüllen.
  9. Restlichen Teig ausrollen, in Streifen schneiden und als Gitter über die Äpfel legen.
  10. Ab den Rändern gut andrücken und evtl. überstehenden Teig abschneiden.
  11. Ei und Milch verrühren, auf den Kuchen streichen und mit dem Zucker bestreuen.
  12. Kuchen ca. 45 Minuten backen lassen.

gedeckterapfelkuchen

Ein wirklich traumhafter Apfelkuchen, der abgesehen von der Apfelschnibbelzeit recht schnell geht. Die Amarettini geben dem Kuchen einen herrlichen Geschmack. Wie bei den meisten Kuchen dieser Art gilt auch hier: Lauwarm schmeckt er ganz besonders gut. Und eine Kugel Vanilleeis schadet auch nicht.

Regenvergessenmachende Freitagskuchen wünscht Euch,

Dani


Freitagskuchen – knusprig, fruchtig, herbstig

apfelkuchen

Gestern bin ich mit dem Fahrrad durch den ersten raschelnden Blätterhaufen gefahren. Herrlich! Bunte Raschelblätter gehören zu meinen liebsten Herbstdingen – ganz im Gegensatz zu Nebel, Aufstehen im Dunkeln, frühe Dunkelheit am Abend, graue Regensuppe am Himmel. Aber immerhin hat der Herbst in kulinarischer Hinsicht ein bisschen was zu bieten. Äpfel zum Beispiel. Natürlich gibt es die das ganze Jahr. Mir schmecken sie aber eigentlich nur im Herbst und Winter so richtig. Und auch dann mag ich sie ehrlichgesagt am allerliebsten als Kuchen.

Wie bei jedem Apfelkuchen, muss man auch bei diesem hier ein bisschen Schnibbelzeit einplanen. Aber davon abgesehen ist der Kuchen recht schnell gemacht. Der heutige Apfel-Streuselkuchen hat übrigens zwei kleine Geschmacksüberraschungen im Gepäck: Kräuter und Orangenmarmelade. Beides tut dem Kuchen wahnsinnig gut und macht aus einem einfachen Apfelkuchen einen echten Super-Herbst-Apfelkuchen. Das Rezept stammt übrigens aus der aktuellen „Sweet Dreams“ und wurde von mir nur minimal abgewandelt.

apfelthymiankuchen

Ihr braucht:

Für den Boden:

150 g Mehl

100 g Reismehl

50 g Zucker

150 g kalte Butter

1 Ei

Für den Belag und die Streusel:

100 g Mehl

50 g Reismehl

100 g Kokosraspel

50 g Zucker

50 g brauner Zucker

160 g kalte Butter

1 kg Äpfel

Mark von 1 Vanilleschote

je 1 TL Estragon und Thymian

150 g Orangenmarmelade

Und so geht`s:

  1. Mehl, Zucker und Butter zu Krümeln verreiben. Ei dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Im Kühlschrank ca. 1 Stunde kalt stellen.
  2. Teig auf Backpapier 25×35 cm groß ausrollen und mit Papier auf ein Blech geben. Einen Rand aus Alufolie daneben stellen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  3. Aus Mehl, Kokosraspeln, Zucker und 150 g Butter feine Streusel kneten und kühl stellen.
  4. Äpfel schälen und klein würfeln.
  5. In 10 g Butter zusammen mit braunem Zucker und Vanillemark weich dünsten. Kräuter untermischen.
  6. Den Backofen nun auf 175 °C vorheizen.
  7. Marmelade auf den Boden streichen.
  8. Zuerst Äpfel, dann Streusel darauf geben.
  9. Kuchen ca. 45 Minuten backen.

apfelstreuselkuchen

Wer mag, kann den Kuchen nach dem Abkühlen noch mit Puderzucker bestäuben. Ich mag das nicht – ich ersticke daran nämlich jedes Mal fast. Dass man beim Essen von Puderzucker möglichst nicht dauernd sprechen und einatmen sollte, ist eine Info, die mir zwar bekannt ist, aber durch konsequentes Ignorieren schon zu diversen rotgesichtigen, tränenüberstömten Hustenanfällen geführt hat.

Herbstliche Kuchenideen wünscht Euch,

Dani


Sommerfrisches Zitronendessert – Zitronenmascarpone

Zitronencreme

Es gibt Rezepte die sind so einfach, dass es fast unglaublich ist wie lecker das dabei entstehende Gericht ist. Dieser Nachtisch gehört ganz weit vorn in diese Kategorie. Schon seit Jahren machen wir bei anstehendem Besuch immer wieder dieses Dessert. Es schmeckt nicht nur supergut, sondern ist auch ruckzuck gemacht. Und weil der Sommer gerade eine Pause macht, passt es wunderbar als Unterstützung beim Träumen von den im Moment hinter dicken Wolken versteckten Sonnenstrahlen.

zitronenmascarpone

Ihr braucht für 4 Personen:

3 unbehandelte Zitronen

3 EL brauner Zucker

3 Eigelbe

500 g Mascarpone

Und so geht`s:

  1. Von zwei Zitronen mit dem Zestenreißer Zesten reiben.
  2. Eine Zitrone auspressen.
  3. Zwei Zitronen filetieren und die Filets in kleine Stücke schneiden.
  4. Eigelbe mit Zucker schaumig rühren.
  5. Mascarpone in mehreren Portionen sorgfältig unterrühren.
  6. Die Hälfte der Zesten, den Saft und die Filets unterrühren.
  7. Masse in vier Gläser füllen, mit den restlichen Zesten bestreuen und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

zitronennachtisch

Ein echt erfrischender Nachtisch. Schmeckt übrigens auch mit ein paar kleingehackten Minzblättern oder mit Orangen statt Zitronen. Das übrige Eiweiß kann zum Beispiel für Macarons gut verwendet werden. So muss nix in den Müll.

Sonnige Nachtischideen wünscht Euch,

Dani


Freitagskuchen – echt beerig!

beerenstreuselkuchen

Klein, rot, rund, sauer – Johannisbeeren sind herrliche kleine Früchtchen. Und endlich sind sie reif! Schon seit Wochen habe ich ganz schön Lust auf die Beeren, habe mich aber angesichts ganz schön hoher Preise für ein Minischälchen bisher zurückgehalten. Schließlich wachsen im elterlichen Garten eine ganze Menge Johannisbeeren. Jetzt war es so weit! Ein Anruf mit der Info, dass die Johannisbeeren reif sind, verbunden mit dem Angebot mir eine Schüssel bereits gepflückter Beeren vorbei zu bringen. Wer kann da schon Nein sagen? Der Mann wünschte sich einen Streuselkuchen. Die gehören eigentlich nicht wirklich zu meinen Lieblingen. Der war aber dank extra vieler Früchte aber wirklich gut und der Streuselkuchenliebhaber im Hause Minzzucker war völlig begeistert. Vor dem Johanisbeerenkuchen kommt aber (leider) das „abböbbeln“ – also das abzupfen der Beeren von den kleinen Zweigen. Glücklicherweise habe ich zwei Nachbarskinder, die immer neugierig angerannt kommen, wenn ich im Garten buddle oder mich mit irgendeiner Schüssel bewaffnet vor das Haus setze, um Erdbeeren zu schneiden oder eben Johannisbeeren zu zupfen. Verbunden mit der Info, dass sie daheim niiiiiieeeee helfen würden kommt dann die Frage, ob sie mitmachen dürfen. Dürfen sie natürlich. Und so waren die Beeren schnell abgeböbbelt und der Rest des Kuchens geht dann wirklich ratzfatz.

johannisbeerkuchen

Ihr braucht für ein Backblech:

1300 g Johannisbeeren

125 g Himbeeren

325 g weiche Butter

600 g Mehl

75 g gemahlene Mandeln

1 TL gemahlene Vanille

100 g brauner Zucker

150 g weißer Zucker

1 Prise Salz

1 Ei

250 g Fruchtaufstrich (ich habe die offenen Gläser im Kühlschrank leergemacht: Apfel-Birne und Erdbeere-Orange)

johannisbeere

Und so geht`s:

  1. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Beeren waschen. Das Backblech einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  2. Mehl, Butter, Mandeln, Vanille, beide Zuckersorten, Salz und Ei in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem Streuseltetig verkneten.
  3. Zwei Drittel des Teiges auf das Blech geben und als Boden andrücken.
  4. Fruchtaufstriche auf dem Teig verstreichen und Beeren darauf geben.
  5. Restlichen Streuselteig über die Früchte krümeln.
  6. Auf der untersten Schiene im Ofen ca. 50 Minuten backen.
  7. Lauwarm (besonders lecker) oder abgekühlt am besten im Sonnenschein essen.

streuselkuchen

Säuerlich, saftig und dank der Streusel doch knusprig ist dieser Kuchen. Ein Klecks steif geschlagene Sahne steht ihm selbstverständlich besonders gut! Und natürlich nicht nur eine Idee für frische Beeren, sondern auch ein idealer Reste-Obst-Kuchen, wenn es in der heimischen Obstschale mal wieder runzelt.

Beerige Sommerkuchen wünscht Euch,

Dani


Freitagskuchen am Dienstag- Fruchtig gegen die Hitze

erdbeerpavlova

Sommer! Endlich! Abends stundenlang draußen sitzen, schwimmen gehen, barfuß durchs Gras laufen, morgens ohne Jacke aus dem Haus. Herrlich! Nur Kuchen schmeckt sogar mir nicht wirklich, wenn es draußen richtig warm ist. Und eigentlich war es die letzten Tage nicht warm, sondern unfassbar heiß. Was Süßes musste trotzdem her. Und weil wir Urlaub haben ist quasi jeder Tag ein Freitagskuchentag. Pavlova wollt ich schon lange ausprobieren. Dank einiger übriger Eiweiß war die Entscheidung also schnell getroffen. Ergebnis: Geht schnell, ersetzt Kuchen perfekt und ist dank vieler Früchte ein superfrischer Nachmittagsversüßer.

beerenpavolva

Ihr braucht für eine Pavlova mit ca. 20 cm Durchmesser:

4 Eiweiß

150 brauner Zucker

1/2 EL Speisestärke

1 TL Zitronensaft

1/2 TL gemahlene Vanille

1 TL Himbeerpulver

1 Becher Sahne

1 EL Puderzucker

1 Schälchen Physalis

1 Schälchen Himbeeren

300 g Erdbeeren

1 Schuss Orangenlikör

Und so geht`s:

  1. Backofen auf 130 °C vorheizen.
  2. Eiweiß steif schlagen. Dabei den Zucker nach und nach einrieseln lassen.
  3. Vanille und Himbeerpulver einrühren.
  4. Zitronensaft darüber träufeln und Speisestärke darauf sieben. Beiden unterheben.
  5. Eischnee in einem ca. 20 cm großen Kreis auf das Backpapier streichen. Dabei in der Mitte eine kleine Vertiefung eindrücken.
  6. In den Backofen schieben und ca. eine Stunde hell trocknen lassen.
  7. Den Backofen ausschalten, Tür öffnen und Baiser im Ofen auskühlen lassen.
  8. In der Zwischenzeit Früchte waschen und Erdbeeren und Physalis in Stücke schneiden.
  9. Puderzucker karamellisieren, Physalis und die Hälfte der Erdbeeren kurz darin schwenken und mit Orangenlikör ablöschen.
  10. Anschließend durch ein Sieb abgießen und die Flüssigkeit in einem kleinen Topf sirupartig einreduzieren.
  11. Sahne steif schlagen und auf dem Baiser verstreichen.
  12. Karamellisierte Früchte, Sirup, rohe Erdbeeren und Himbeeren darauf verteilen.
  13. Ganz schnell aufessen!

pavlovamiterdbeeren

Herrlich fruchtig war das! Erfrischend und doch süß, aber dank der vielen Beeren doch nicht zu süß. Gebrochen ist der Eischnee übrigens, weil ich nicht sicher war, ob er schon fertig ist. Also mal schnell mit den Fingern hingedrückt und schwupps ist er gebrochen und wurde für fertig erklärt. Dem Geschmack hat das natürlich nicht geschadet, nur ganz so schön haben die Risse nicht ausgesehen.

Kühlende Kuchenideen wünscht Euch,

Dani