Tomatenschwemme und die beste Tomatensoße der Welt

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Gemüseüberfluss im Hause Minzzucker. Jeden Tag ziehe ich mir die Gummistiefel an und schlendere durch den Garten, der zwar noch immer aus Unkraut besteht, aber eben auch aus Gemüsepflanzen. Ein bisschen buddeln, ein bisschen zupfen, ein bisschen gießen und am Ende ein bisschen ernten. Hach, echter Luxus ist das. Und höchstbefriedigend! Die XL-Tomaten reifen gerade im Akkord. Da ist nix mit ein, zwei Tomätchen am Tag. Das sind einige echte Brocken, die geerntet werden wollen. Toll ist das, denn somit ist endlich wieder Zeit für unsere absolute Lieblingstomatensoße. Die braucht wenige Zutaten, dafür ein bisschen Zeit und vor allem gute und viele Tomaten. Also solche, die rot sind und reif und die nach Tomaten schmecken. So richtig. Die nicht nur einen Hauch Tomatenaroma am Gaumen hinterlassen. Die gibt es jetzt also. Bei uns im Garten. Wenn Ihr keine Tomaten aus Eigenanbau ergattern könnt: Auch die gekauften schmecken zur Zeit richtig gut!

ofentomaten

Das Geheimnis dieser Tomatensoße ist supereinfach: Schmeißt sie ein paar Stunden in den Ofen und lasst alles ordentlich durchbrutzeln. Fertig. Das war´s. Ehrlich. Klar, ein bisschen mehr als nur Tomaten muss schon mit rein. Aber abgesehen von der Zeit im Backofen, ist das sogar ein ganz schön schnelles Essen. Ideal also für Urlaubs- oder Wochenendtage, die dank Regenwetter auf der Couch verbracht werden.

geröstetetomaten

Ihr braucht für 2 Personen:

1,5 Kilo Tomaten

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

einige Zweige Thymian

1 TL braunen Zucker

einen guten Schuss Olivenöl

Salz

Pfeffer

250 g Nudeln

evtl. Basilikum und Parmesan zum Servieren

Und so geht`s:

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Schalotten und Knoblauch würfeln. Die Tomaten in grobe Stücke schneiden.
  3. Mit den restlichen Zutaten in einem tiefen Backblech mischen.
  4. Im Ofen 2-3 Stunden rösten. Dabei gelegentlich umrühren.
  5. Wenn alle Flüssigkeit verbrutzelt ist und die Tomaten immer wieder ein bisschen zusammenschieben.
  6. Nudeln kochen, evtl. Parmesan reiben und Basilikum rupfen.
  7. Nudeln und Tomatensoße mischen.

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Fruchtig, süß, tomatig, köstlich ist das. Das Blech hinterher sauber zu machen, ist weniger toll. Aber je länger die Soße im Ofen ist, kann es schon passieren, dass an den Rändern eine ordentliche schwarze Kruste entsteht. Einweichen hilft da… Und je länger die Tomaten brutzeln, desto besser schmeckt die Soße. Ein echtes Lieblingsgericht bei uns und das mit wenigen Zutaten und superleicht zu machen. Also ganz schnell Nachkochen!

Habt Ihr ein Lieblings-Tomatengericht? Angesichts der Tomatenschwemme bin ich für Tipps dankbar!

Tomatige Grüße,
Dani

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