Freitagskuchen – Erdbeeren, Rhabarber, Minze und ein Cheesecake

käsekuchenerdbeerrhabarber

Käsekuchen geht immer. In jeder Variante. Für einen Käsekuchen lasse ich das üppigste Kuchenbuffet mit den schillernsten Torten links liegen. Er ist halt einfach zu lecker. Herrlich cremig, meist nicht zu süß und so unfassbar vielfältig, dass er jeder Jahreszeit ruckzuck angepasst werden kann. Heißt: Ich liebe Käsekuchen, ganz traditionell mit Quark und Rosinen genauso wie als üppigen Cheesecake, mit nix drin, mit Obst, mit Kürbis. Nur auf den Boden könnte ich verzichten. Weder Mürbeteig noch Kekskrümelböden zählen zu meinen Favoriten, weswegen zumindest der Rand des Mürbteigs immer auf den Nachbarteller wandert. Wer mag denn schon dieses trockene Zeugs?

Herr Minzzucker steht auf absolut jede Form von Kuchen. Nur einen mag er nicht so gern: Käsekuchen. Das ist einerseits bitter für mich, führt aber andererseits dazu, dass ich auch andere Dinge backe. Wenn es nach mir ginge könnte ich ja täglich und ausschließlich Cheesecakes essen. Und weil Herr Minzzucker gern Mürbteig und Kekskrümel mag, gibt es als Kompromiss Käsekuchen mit Boden.

käsekuchenimglas

Der heutige Kuchen geht wirklich superfix. Ich stand gerade mal eine Viertelstunde in der Küche und nachdem er nicht mal backen muss, war es das tatsächlich auch schon. Allerdings hatte ich das Kompott fertig in der Gefriertruhe. Sobald die Sonne das Ende des Winters einläutet ist mir nämlich sehr nach Erdbeeren und Rhabarber, die es ja aber leider noch nicht gibt – zumindest nicht, wenn man sie nicht weit hergeflogen kaufen mag. Glücklicherweise hatte ich noch eine Portion Erdbeer-Rhabarber-Kompott mit Minze im Gefrierschrank. Ein herrliches Überbleibsel vom letzten Jahr. Sauer, fruchtig, erfrischend und mit einer tollen leichten Minznote. Merkt es Euch doch einfach schon mal vor! Ihr müsst nur Rhabarber mit ganz wenig Wasser und einem Hauch Zucker weich kochen. Die gleiche Menge Erdbeeren unterrühren und kurz mitköcheln. Zum Schluss etwas gehackte Minze unterheben. Für den Cheesecake könnt Ihr jedes andere Kompott benutzen. Oder einfach Eure Lieblingsfrüchte pürieren.

erdbeerrhabarbercheesecake

Zutaten für 6 kleine Cheesecakes

7 Haferkekse (ich hatte „Hobbits daheim“ – es gehen auch Butterkekse, Zwieback, trockene Kuchenresten,…)

1 EL Butter

175 g Doppelrahm-Frischkäse

250 g Mascarpone

2 EL Puderzucker

12 TL Lieblingskompott

Und so geht`s

  1. Die Kekse fein zerkrümeln, die Butter schmelzen und beides vermischen.
  2. Krümelmasse auf sechs auf dem Boden von sechs kleinen Förmchen verteilen und etwas andrücken.
  3. Frischkäse, Mascarpone und Zucker gut miteinander verrühren und ebenfalls auf die Förmchen verteilen.
  4. Mit einem Teelöffel kleine Mulden in die Masse drücken und die mit Kompott füllen.

erdbeercheesecake

Oberfruchtig ist das! Ich habe die Frischkäsemasse bewusst nicht weiter aromatisiert, damit das Obst richtig gut zur Geltung kommt. Schmeckt nach Sommer, vor allem weil die Sonne scheint. Sonntag soll es schneien habe ich vorhin gehört. Ich hoffe das ist ein Witz…

Fröhliche Frühlingsmomente wünscht Euch,

Dani

 

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3 responses to “Freitagskuchen – Erdbeeren, Rhabarber, Minze und ein Cheesecake

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