Freitagskuchen – Crème-brûlée-Schnitten

cremebruleesquares

Crème-brûlee schafft es unter meinen Lieblingsnachspeisen ganz weit nach vorn. Trotzdem habe ich mich lange nicht ran getraut. Irgendwie dachte ich immer, dass das was so lecker schmeckt ganz schön kompliziert sein muss. Irgendwann habe ich dann aber einen Küchenbrenner geschenkt bekommen und es gewagt die herrliche Crème mit der knackigen Kruste auszuprobieren. Seitdem gehört es nicht mehr nur zu meinen persönlichen Lieblingsdesserts, sondern steht auch besonders oft auf dem Tisch, wenn Besuch kommt. Entgegen meiner Erwartungen ist das nämlich sowas von supereinfach, unaufwändig und toll vorzubereiten, dass ganz einfach auch viele Menschen damit beglückt werden können. Und erstaunlicherweise, denken auch viele Nachtischbesucher im Hause minzzucker, dass Crème-brûlee nur geübte Köche hinbekommen und machen beinahe Kniefälle vor mir, wenn es selbst gemachte Crème gibt – wenigstens bis ich sie mit einem Rezept versorge und sie sehen, dass es schnell und einfach geht. Die Crème-brûlee-Squares aus einer „Lecker Bakery“ vom letzten Jahr haben mich deshalb schon lang angelacht, aber es bis zum Geburtstags meines Mannes am Montag nie auf unseren Kuchentisch geschafft. Bis Montag- und ab jetzt  sicher immer wieder. Deshalb ist der heutige Freitagskuchen eigentlich auch ein Montagskuchen gewesen. Ein echter Kuchentraum mit leichter Kaffeenote, krachender Zuckerschicht und echtem Crème-brûlee-Feeling – der Montags und  Freitags oberlecker schmeckt.

cremebruleeschnitten

Ihr braucht (für eine Springform 26 cm)

75 g weiche Butter

3 Vanillezucker

90 g Puderzucker

2 Eier

150 g Mehl

1/2 TL Backpulver

40 ml kalter Espresso

1/2 l Milch

3 gestrichene EL Speisestärke

100 g Zucker

6 Eigelb

Zucker und Brenner für die Kruste

Und so geht`s:

  1. Backofen auf 175 °C vorheizen und die Springform fetten.
  2. Butter, 1 Vanillezucker und Puderzucker cremig rühren.
  3. Nacheinander die Eier unterrühren.
  4. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren.
  5. Zum Schluss Espresso einrühren und den Teig in der Form verstreichen.
  6. Auf der untersten Schiene ca. 8 Minuten backen.
  7. Für die Crème Milch bis auf 5 EL zusammen mit den 100 g Zucker aufkochen.
  8. Restliche Milch mit der Stärke verrühren, in die kochende Milch rühren und ca. 1 Minute köcheln lassen.
  9. Von der Herdplatte nehmen und Eigelbe und zwei Päckchen Vanillezucker unterrühren.
  10. Auf dem vorgebackenen Boden verteilen und weitere 12 Minuten backen.
  11. Kuchen in der Form auskühlen lassen und anschließend in kleine Quadrate schneiden.
  12. Etwas Zucker auf die Schnitten streuen und mit dem Brenner karamellisieren.

cremebruleekuchen

Ich gestehe, ich bin süchtig nach den kleinen Dingern! Man könnte natürlich auch einfach normale Kuchenstücke daraus schneiden. Allerdings wird das Schneiden mit Zuckerkruste sicher eine ziemliche Sauerei. Und außerdem muss man beim Schneiden der Ecken die Ränder der runden Springform ja quasi umgehend allesamt aufessen. Deshalb also lieber runde Springform und Schnitten schneiden.

Beim Zucker zum Karamellisieren bin ich übrigens noch immer unsicher, welcher sich am besten eignet. Letzten Ende gibt es immer eine knackige Schicht, egal was Ihr benutzt.

Das nächste Mal – und bei diesem Kuchen gibt es ein nächstes Mal – werde ich den Espresso im Teig durch Orangenlikör ersetzen und die Crème mit etwas Rosmarin aromatisieren. Denn das allertollste an Crème-brûlee ist für mich, dass sich so einfach mit ganz unterschiedlichen Geschmacksnoten verfeinert werden kann. Mögt Ihr sie am liebsten pur oder mit Extra-Geschmack?

Knackige Kuchenschlachten wünscht Euch,

Dani

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