Freitagskuchen – schwedische Zimtschnecken

zimtrollen

Grau, kalt, nass – genau so ist es draußen vor meinem Fenster. Es lässt sich also wohl nicht mehr verdrängen: Der Herbst ist da. Aber immerhin bedeutet Herbst auch, dass es wieder losgeht mit Äpfeln und Kürbissen, mit heißer Schokolade am Abend, mit Suppelöffeln bei Kerzenschein. Uuuuuuuund mit Zimtschnecken. Ich bin den schwedischen Schnecken völlig verfallen. Kanelbullar heißen die Dinger übrigens in Schweden. Trotzdem: So gut sie auch sein mögen. Im Frühling und im Sommer mag ich sie nicht. Aber Regen und Zimtgebäck geht perfekt zusammen. Und Schnee natürlich auch. Aber Schnee, pfui, da ist es hoffentlich noch eine Weile hin.

schwedischezimtschnecken

Ihr braucht für den Teig für echt viele Schnecken (die sich prima einfrieren lassen):

1 Würfel Hefe

150 g Butter

1/2 l Milch

150 g Zucker

1 TL Salz

1/2 TL Kardamom

1/2 TL Zimt

1 kg Mehl

Und so geht`s:

  1. Die Butter in der Milch schmelzen und zusammen auf Körpertemparatur bringen.
  2. Hefe in der Mischung auflösen und gleich mit den restlichen Zutaten zu einem Hefeteig verkneten.
  3. Den Teig an einem warmen, zugfreien Platz ca. 45 Minuten gehen lassen.
  4. Den Teig dann in mehreren Portionen rechteckig ausrollen.

zimthefeteig

Wenn Euch das Hefeteig kneten Spaß gemacht hat, wartet mal wie herrlich das Füllen ist. Ich lieeeebe diese Schweinerei die da entsteht. Aber bevor es weitergeht, erst mal den Ofen auf ca. 225 g vorheizen.

Ihr braucht dafür:

100 g Butter

150 g Zucker

2 EL Zimt

1 Ei

Hagelzucker

Und so geht`s:

  1. Die Butter mit den Händen anwärmen und dann auch mit den Händen auf den Teigplatten verstreichen. Das macht so sauviel Spaß, dass ich niemals, also NIEMALS, auf die Idee käme die Butter anzuwärmen und mit einem Pinsel zu verstreichen.
  2. Zucker und Zimt mischen und darüber streuen. Dabei an einer langen Seite ca. 1 cm Rand frei lassen.
  3. Die Rechtecke in Richtung zuckerfreier Rand aufrollen.
  4. Mit einem Messer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.
  5. Entweder Backbleche mit Backpapier auslegen und die Schneckenscheiben mit ausreichend Abstand darauf legen.
  6. Oder 2-3 Springformen fetten und die Zimtschnecken ohne Abstand zueinander hineinlegen.
  7. So oder so das Gebäck noch einmal ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.
  8. Schnecken mit verquirltem Ei bestreichen und wer mag mit Hagelzucker bestreuen.
  9. Jetzt geht es endlich in den Ofen. Die einzelnen Blechschnecken brauchen nur ca. 5 Minuten. Die Springform-Schnecken eine knappe halbe Stunde. Je nach Ofen, wie immer,

zimtschnecken

Schneckenkuchen mag ich ja noch lieber als die einzelnen Blechschnecken. Ich finde nämlich man muss alle Gebäckschnecken beim Essen von außen nach innen abrollen. Am Ende bekommt man dann das saftige und flauschige Schneckeninnere. Da gibt es keine Diskussion. Nur Schneckenbanausen beißen einfach herzlos hinein und würdigen so die unterschiedlichen Saftigkeitsgrade nicht. So ist das einfach. Basta! In der Springform gebacken sind die Zimtschnecken ein bisschen wie ein großes Innenflauschi.

Egal wie Ihr Zimtschnecken esst, abgerollt oder abgebissen: Ein paar kleine Apfelstückchen in der Zimtfüllung schaden nicht wirklich.

Meditatives Schneckenrollen wünscht Euch,

Dani

 

 

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