Ingwer und Limette – Weihnachten die Erste

Eigentlich ist es der Duft. Es ist dieser Geruch, wenn man in ein Haus kommt, in dem gerade Weihnachtsplätzchen gebacken werden. Es riecht nach Zimt und Zucker, nach Vanille, nach warmen Keksen und irgendwie nach Kindheit. Deshalb liebe ich es, Plätzchen zu backen. Wegen dem Geruch. Essen mag ich sie nicht. Ich bin einfach kein Keksfan. Aber Krümelmonster finden sich immer und deshalb habe ich heute die Weihnachtsbacksaison eingeläutet.

Obwohl ich keine „Loibla“ – so heißen Plätzchen hier in Bayern – mag, backe ich Jahr für Jahr in der Vorweihnachtszeit wochenlang in jeder freien Minute. Es ist einfach unglaublich entspannend Teige zu kneten, auszurollen und dann bei einer schönen Tasse Kaffee in den Ofen zu schauen und den Plätzchenduft ganz tief einzuatmen. Dieses Jahr habe ich die Backsaison mit Ingwer-Limetten-Plätzchen eröffnet, quasi schon ein Klassiker im Hause „minzzucker“. Sie sind ein wenig herb, nicht zu süß und der Teig lässt sicher supertoll ausrollen. Im Prinzip ist es nichts anderes als die klassischen Spitzbuben. Nur eben mit ein bisschen Pfiff im Teig und einer tollen Konfitüre als Füllung.

Zutaten für eine kleine Keksdose:

(nach einem Rezept aus GU Weihnachtsplätzchen)

2 Biolimetten

frischer Ingwer (ein ca. 2 cm langes Stück)

300 g Mehl

150 g Butter (kalt natürlich)

100 g Zucker

1 Eigelb

3 EL Konfitüre mit Ingwer (ich hatte dieses Jahr Ingwer-Orange)

Und so geht`s:

  1. Limettenschale abreiben und beide Früchte auspressen.
  2. Den Ingwer fein reiben.
  3. Mit Mehl, Butter, Zucker und Eigelb vermischen und alles zu einem Teig verkenten.
  4. Den Teig ca. eine Stunde kalt stellen.
  5. Ofen auf 170 °C vorheizen.
  6. Den Teig ausrollen und ausstechen.
  7. Die Plätzchen auf mit Backpapier belegte Bleche legen und ca. 7 Minuten backen (je nach Größe der Kekse).
  8. Konfitüre in einem Topf erwärmen und die Hälfte der Plätzchen damit bestreichen.
  9. Jeweils ein Plätzchen ohne Konfitüre auf eins mit setzen.
  10. In Blechdosen lagern und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Das tollste an der Weihnachtsbäckerei ist ja, dass man in kurzer Zeit gaaaaaaaaanz viel backen kann, aber nicht alles sofort gegessen werden muss. Die Plätzchen sollen ja sogar ein Weilchen halten. Backt Ihr eigentlich auch schon Loibla? Ich hab mir den morgigen Tag auf jeden Fall dafür reserviert!

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Euch,

Dani

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3 responses to “Ingwer und Limette – Weihnachten die Erste

  • einfach ein schönes Leben

    Liebe Dani,

    natürlich back ich schon Loibla, obwohl man hier im Münchner Westen einfach nur Platzl sagt. Jedenfalls gefallen mir deine Ingwer-Plätzchen, bin schon gespannt, was du sonst noch so backen wirst.

    Grüße aus dem Münchner Westen

    Martin

  • Sybille

    Morgen gibts bei mir die Ersten…
    Eigentlich ist es mir noch zu früh für Weihnachtsplätzle…aber was tut man nicht alles für seinen Blog 😉

    Grüßle 🙂

    • minzzucker

      Echt? Ich backe immer schon um diese Zeit. Am ersten Advent mag ich einen Plätzchenteller auf dem Tisch stehen haben.
      Freu mich übrigens sehr über Deine Kommentare!
      Herzliche Grüße,
      Dani

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