Schnelle Restenudeln: Pestopasta mit Ofentomaten

Kennt Ihr das? Der Kühlschrank quillt über vor Resten. Ein Löffelchen hiervon und ein Minirest davon. Und trotzdem ist von allem zu wenig da, um was Gescheites daraus zu machen. Ich bin die Königin der Reste. Das liegt in meinen Genen oder so. Bei mir zuhause wurde schon in meiner Kindheit nie was aufgegessen. Das ist bis heute so geblieben und ich habe diese schöne Familientradition einfach mal übernommen und auch mein Mann ist mittlerweile Meister darin. Könnte ja sein, dass jemand anderes auch noch was abhaben will. Da wandert die Schokolade mit genau einem Stückchen drin in den Schrank zurück. Im Joghurtbecher ist noch genau ein Löffel und das letzte Kuchenstück steht quasi grundsätzlich, bis es völlig vertrocknet ist. Der Gipfel der „Aufhebetradition“ ist allerdings eine Tüte Erdnussflips, die meine Mama eines schönen Tages im „Fressschrank“ entdeckt hat. Mit genau einem Flip drin. Ja, einem, in Zahlen: 1. (Ist es eigentlich ein Flip oder ein Flips? Wahrscheinlich gibt es gar keinen Singular. ist ja auch idiotisch. Wer isst denn noch ein Flip/s?) Jedenfalls habe ich aufgrund dieses genetischen Problems immer Minireste. Die Stars in diesem Fall: schrumpelige Datteltomaten, Ricotta und Pesto. Ich fand, das schreit nach einem schnellen Nudelgericht.

Zutaten für 2 Personen:

Für die Ofentomaten:

kleine Tomaten (eine Handvoll, bzw. so viel halt da ist)

grobes Salz

Olivenöl

Kräuter (mehr als Thymian und Rosmarin gibt der Balkon nicht mehr her)

Für die Soße:

2 EL Ricotta

1 TL Pesto

Salz

etwas Nudelwasser

Außerdem:

250 g Nudeln

Parmesan

Und so geht`s:

  1. Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
  2. Die Tomaten waschen, halbieren und in eine Auflaufform geben. Mit einem guten Schuss Olivenöl, Salz und Kräutern vermischen. Im Ofen ca. 20 Minuten backen lassen.
  3. Nudeln kochen und Parmesan reiben.
  4. In einer Pfanne den Ricotta mit etwas Nudelwasser erhitzen und cremig rühren.
  5. Mit Pesto abschmecken.
  6. Die Nudeln zur Soße geben.
  7. In Tellern anrichten, Ofentomaten darüber verteilen und mit Parmesan bestreuen.

Ganz davon abgesehen, dass einige Reste „verräumt“ werden, schmecken die Nudeln echt gut. Ein bisschen mächtig vielleicht (oder ziemlich sicher), aber nach einem langen Tag mit viiiiiiiel Hunger richtig befriedigend. Deshalb: Schaut in den Kühlschrank und mixt wild Eure vorhandenen Sachen zusammen. Meistens schmeckt`s!

Kreative Resteverwertung wünscht Euch,

Dani

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