Kürbis, Cranberries und Mascobado – Hallo Herbst!

Ein übriges Stück Kürbis war Anlass für diesen Kuchen und ich finde ihn so lecker, dass ich ihn unbedingt sofort mit Euch teilen muss. Die Mischung aus nussigem Hokkaido, sauren Cranberrys, herbstlichem Zimt, säuerlichem Frischkäse und herbsüßem Mascobado-Zucker ist ein perferkter Einstieg in den Herbst!

Weder der Kuchen noch das Frosting ist eine große Kunst. Beides ist ruckzuck zusammen gerührt. Das für den Teig benötigte Kürbispüree schmeckt mir auch pur und war heute zusammen mit etwas Salz und Kürbiskernöl ein netter Mittagssnack.

Zutaten für eine Springform (20 cm)

1/2 Hokkaido-Kürbis

100 g Mehl

1 TL Backpulver

1/2 TL Zimt

1 Prise Salz

1 Messerprise Muskat

125 g Butter (zimmerwarm)

50 g Zucker

50 g Mascobado

2 Eier

100 g gemahlene Mandeln

50 g getrocknete Cranberries

Und so geht`s

  1. Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Die Kerne aus dem Kürbis löffeln.
  2. Den Kürbis auf einem mit Backpapier belegten Blech etwa 45 Minuten backen. Wenn er weich ist, aus dem Ofen nehmen, Kürbisfleisch von der Schale lösen und pürieren. 250 g Mus abmessen. (Den Rest gleich essen oder in eine Suppe geben oder in die nächste Nudelsoße)
  3. Die Springform gut einfetten und die Cranberries grob hacken. Den Ofen auf 150 °C zurückschalten.
  4. Butter und beide Zuckersorten cremig rühren.
  5. Die Eier einzeln gut unterrühren.
  6. Mehl, Backpulver und Gewürze mischen und unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren.
  7. Nun das Kürbispüree einarbeiten.
  8. Zum Schluss Mandeln und Cranberries zum Teig geben.
  9. In die Springform füllen und eine knappe Stunde backen. Mein Backofen braucht meist kürzer als in Rezepten angegeben. Also lieber Stäbchenprobe machen.
  10. Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen, dann lösen und stürzen.

Ein würziger, herbstlicher und saftiger Kuchen. Ich fand aber, dass ihm ein kleines Frosting nicht schaden würde. Falls Ihr mögt, hier das Rezept:

Für eine dünne Schicht:

30 g Butter (mehr war einfach nicht mehr da, aber es schmeckt)

30 g Puderzucker

40 g Mascobado

100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe natürlich…)

So geht`s:

Zimmerwarme Butter cremig aufschlagen. Beide Zuckersorten unterrühren. Der Mascobado löst sich dabei nicht auf. Aber gerade die kleinen karamelligen Zuckerkristalle finde ich lecker. Dann den Frischkäse kurz unterrühren und Frosting auf den Kuchen streichen.

Einen herbstlichen Kaffeeklatsch wünscht Euch,

Dani

Advertisements

6 responses to “Kürbis, Cranberries und Mascobado – Hallo Herbst!

  • Carina

    Wow, der sieht ja wirklich super aus und wenn ich die Zutaten so lese, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen! Ich bin mir sicher, den wird es bald mal geben!
    Und einen hübschen und sehr leckeren Blog hast du da, dass wir das garnicht voneinander wussten 😉 Echt lustig!
    Süße Grüße,
    Carina

  • relleoMein

    boar…echt jetzt?! Kürbiskuchen…der Knaller, muss ich unbedingt und ganz dringend ausprobieren! Ich hab letzten White Chocolate Pumpkin Cupcakes gebacken, aber da kam nicht halb so viel Kürbis rein wie in diesen Wahnsinnskuchen…

    • minzzucker

      Danke für Deinen Kommentar! Die Cupcakes aus der „lecker bakery“? Die hab ich auch schon gemacht. Nur hab ich leider vergessen die Küchenuhr zu stellen und sie waren dann etwas trocken… Bin gespannt, wie Dir mein Kuchen schmeckt!
      Herzliche Grüße,
      Dani

      • relleoMein

        ja genau die hab ich gemacht 🙂 Bin auch schon ganz gespannt auf den Kuchen…mal schauen wann ich zeit hab den zu backen… Lieben Gruß Heike

  • leckerschmeckerzuckerbaecker

    Boah Dani,
    ich hab gestern die halbe Menge als Muffins gebacken und kann nur sagen: Lecker!!! Super Rezept, die gibts im Herbst jetzt sicher noch öfters 😉
    Frosting hab ich allerdings keines gemacht, dazu hatte ich keine Zeit mehr und sie sind ja auch so super lecker!
    Danke für das tolle Rezept,
    süße Grüße,
    Carina

  • Ein neues Design und Kürbis-Rezepte-Sammlung « Leckerschmeckerzuckerbäcker

    […] Highlight, da eine süße Nascherei, ist der Kürbis-Cranberry-Mascobado-Kuchen, ebenfalls von minzzucker. (den habe ich auch bereits ausprobiert und kann ihn euch wirklich sehr ans Herz […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: