So klein und schon ein Kuchen – Käsekuchen als Minigugl

In meiner Familie sind alle ziemlich „glischdig“. Heißt: Alle essen mehr Dinge nicht, als sie gern essen. Das macht den Familienbesuch nicht immer leicht, weil ja für alle Gäste was dabei sein soll. Nur mag Mama keine weiße Schokolade, Papa isst keine Beeren, für den Bruder darf es nicht zu sauer sein, Oma mag weder Marzipan noch Zimt und die Patenkinder essen eigentlich nur Schokoladen- und Erdbeerkuchen. Zum Glück liebe ich es zu backen und deshalb macht es mir nichts aus einfach mehrere verschiedene Sachen anzubieten. Nur die Reste… Dann habe ich die Lösung entdeckt: Miniguglhupfe. Kleine Menge, unzählige Variationsmöglichkeiten und das Aussehen ist auch nicht von schlechten Eltern.

Wichtig ist, dass die Form gut gefettet und mit Mehl ausgestreut wird. Dann gehen die kleinen Kuchen wirklich schnell. Teig rühren, mit einem Spritz- oder Gefrierbeutel in die Förmchen füllen, backen, rausholen, essen. Süüüüüüüüüüüüüüß finde ich und meine Gäste fanden das auch.

Zutaten für 18 Minigugl (angelehnt an ein Rezept aus „Der Gugl – Feine Kuchenpralinen)

1 Ei

250 g Magerquark

2 EL neutrales Öl

Schale von 1/2 Zitrone

1 EL Speisestärke

50 g Puderzucker

25 g Vanillepuddingpulver (zum Kochen)

Und so geht`s:

  1. Die Kuchenformen gründlich einfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Ofen auf 210 °C vorheizen.
  2. Das Ei trennen. Eiweiß steif schlagen und zu Seite stellen.
  3. Eigelb mit Quark, Sonnenblumenöl und Zitronenschale gut verrühren.
  4. Speisestärke, Puderzucker und Vanillepuddingpulver abwechselnd unterheben.
  5. Jetzt den Eisschnee unterheben.
  6. Den Teig in einen Spritzbeutel geben und die Guglförmchen damit füllen. Form einige Male fest auf die Arbeitsplatte klopfen, damit eventuelle Luftblasen platzen. Gegebennenfalls Teig nachfüllen. Achtung, die Förmchen nicht zu voll machen. Die Kuchen gehen im Ofen auf!
  7. Form im oberen Drittel des Backofens ca. 12 Minuten backen.
  8. Nach dem Abkühlen herauslösen, mit Zucker bestäuben und genießen.

Die kleinen Gugl schmecken übrigens auch mit Minzzucker statt Puderzucker. Die haben sogar meinem Papa geschmeckt, obwohl der Käsekuchen nicht mag.

Wo seid Ihr „glischdig“? Und mit welchen Vorlieben machen es Euch Eure Gäste schwer?

Viel Spaß beim Minigugl-essen wünscht Euch,

Dani

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2 responses to “So klein und schon ein Kuchen – Käsekuchen als Minigugl

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