Einfach cremig – Lieblingslasagne mit Kürbis

Cremige Béchamel, dazwischen Nudelscheiben und ganz oben eine (möglichst dicke) Käseschicht. Lasagne gehört zu den Dingen, bei denen ich eigentlich immer schwach werde. Sie vereint einfach ganz schön viele Sachen, die ich sehr, sehr, sehr gerne esse.

Den absoluten Höhepunkt erreicht meine Lasagne-Leidenschaft im Spätsommer, wenn es endlich wieder Kürbisse gibt. Glücklicherweise konnte ich meinen Mann mittlerweile dank zahlreicher Risottos, Nudelgerichte, Suppen, Kuchen und eben dieser Lasagne vom Skeptiker zum Liebhaber von Kürbisgerichten bekehren.

Zugegeben, diese Lasagne ist kein Gericht für die schnelle Küche zwischendurch oder einen dringenden Hungeranfall nach einem anstrengenden Tag. Aber zum Glück kann – wer mag – immer wieder Zeit finden, um ein aufwändigeres Gericht zu kochen. Und wer dieses cremige Bömbchen erst einmal im Mund hat, wird sie immer wieder kochen und essen wollen.

Insgesamt müsst Ihr für die Zubereitung von Kürbissoße und Thymian-Béchamel samt Backzeit der Lasagne schon etwa anderthalb Stunden einplanen – je nachdem was für Nudeln Ihr benutzt. Ist sie dann erst mal im Ofen heißt es aber schon Vorfreude genießen und ein Glas Rotwein trinken. Bei der Kürbissoße koche ich übrigens gern ein wenig mehr. Ein wenig abgewandelt ergibt sie am nächsten Tag ein leckeres Sößchen für Nudeln oder käsegefüllte Tortellini.

Zutaten für 2-3 sehr hungrige Kürbisfans:

Für die Thymian-Béchamel:

250 ml Milch

1 EL Mehl

1 El Butter

1 EL getrockneter Thymian

einige Zweige frischer Thymian

2 EL geriebener Bergkäse

Für die Kürbissoße:

1 kleiner Kürbis

1 Zwiebel

1 Dose stückige Tomaten

150 ml passierte Tomaten

einige Zweige frischer Thymian

Sonst noch:

Lasagneblätter (ohne vorkochen – ich benutze mittlerweile gern die schnellen 20-Minuten-Nudeln)

150 g Bergkäse

Gewürze (unbedingt Zimt, Cayenne, Muskat)

Olivenöl

Los geht`s:

  1. Die Milch mit dem frischen und getrockneten Thymian leicht erhitzen. Thymianmilch ziehen lassen, bis sie weiterverwendet wird.
  2. Den Kürbis und die Zwiebel würfeln. Beim Kürbis kleinere und größere Würfel schneiden. Die kleinen Stückchen sollen beim Kochen richtig zerfallen. Das macht die Soße unglaublich sämig. Beides in Olivenöl anbraten und mit stückigen und passierten Tomaten aufgießen. Erscheint Euch die Flüssigkeitmenge zu wenig, einfach mehr Tomatensaft dazu gießen. Die Soße mit einer ordentlichen Prise Zucker, Salz, Thymian, einem halben Teelöffel Zimt, etwas Cayennepfeffer und Thymian würzen und köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Die kleinen Stücke sollten richtig matschig sein und zerfallen. Das dauert ca. eine halbe Stunde. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen und den Bergkäse (einen richtig würzigen) reiben.
  3. Die Thymianmilch durch ein Sieb abgießen. Butter in einem Topf schmelzen, Mehl dazu geben und kurz verrühren. Nach und nach mit der Milch aufgießen und rühren, rühren, rühren. Je nachdem wie dick Ihr die Béchamel mögt einfach mit mehr Milch oder mehr Mehl arbeiten. Soße aufkochen lassen und dann den Berkäse unterrühren. Mit Salz, PFeffer und Muskat abschmecken.
  4. Jetzt kann geschichtet werden! In eine Auflaufform abwechselnd Kürbissoße, Béchamel und Lasagneplatten schichten. Ganz oben sollte natürlich eine der beiden Soßen sein. Die wird zum Abschluss dick mit Bergkäse bestreut. Einige frische Thymianblättchen drauf und ab damit in den Ofen. Mit den schnellen Nudeln kann die Lasagne schon nach einer halben Stunde gegessen werden.

Wie bei Lasagne üblich lässt sich auch diese hier besser schneiden und in hübscheren Stücken aus der Auflaufform heben, wenn sie einige Minuten geruht hat. Dann kann es aber endlich losgehen mit dem würzig-cremigen Genuss.

Sämiges Schlemmen wünscht Euch,

Dani

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