Minzzucker von „minzzucker“ – für ein bisschen Frische auf dem Obstsalat

Jeden Tag gehe ich mehrmals auf unseren Balkon mit seiner kleinen Kräuterecke und streiche mit meinen Händen über die duftenden Pflanzen. Ich liebe Kräuter. Kaum eine Mahlzeit kommt deshalb ohne einen Raubzug durch diverse Töpfe und Kästen aus. Besonders liebe ich Minze. Minzen gibt es viele – ziemlich viele sogar. Die klassische Pfefferminze und arabische Minze haben es mir besonders angetan.

Süßes wird mit einem Löffelchen Minzzucker schnell gepimpt. Und weil mein Blog nun mal so heißt, muss das „Rezept“ natürlich unbedingt hierher.

Nein, das Bild ist nicht auf unserem Balkon aufgenommen… Aber ehrlichgesagt hat der Regen der letzten Tage unseren Minzpflanzen ziemlich zugesetzt und sie sind nicht mehr wirklich fototauglich. Deshalb hier ein Foto der berühmten Santorin-Minze, die sich im Kontrast zu den weißen Gebäuden besonders gut macht und uns in Griechenland tatsächlich in vielen Gerichten auf leckerste Weise begegnet ist.

Für den Minzzucker braucht Ihr genau drei Sachen: frische Minze, Zucker und einen Mörser.

Etwa zwei Esslöffel Zucker werden zusammen mit 5-7 Minzblättern in den Mörser gegeben. Wenn Ihr in die Minzzucker-Großproduktion einsteigen wollt, die Mengen einfach entsprechen erhöhen. Die Anzahl der Minzblätter hängt natürlich von deren Aroma und Eurem persönlichen Geschmack ab.

Jetzt muss nur noch der Stößel in den Mörser und dann heißt es fleißig reiben und mahlen. Ganz wichtig: Riechen nicht vergessen. Beim Zerquetschen der Minze entfaltet sich ihr köstlicher, frischer Geruch. Also tief einatmen, bitte!

Nach wenigen Minuten beginnt die Minze sich in ihre Einzelteile zu zerlegen und geht mit dem Zucker eine grüngesprenkelte Liaison ein. Jetzt noch mahlen, bis alles gleichmäßig zerkleinert und gemischt ist. Fertig ist der Minzzucker, der – ganz nebenbei – richtig Eindruck macht bei Menschen, die ihn nicht kennen.

Ihr könnt den Zucker gut einige Zeit aufbewahren, dann wird er wieder trocken und krümelig. Ich mag ihn ganz frisch am liebsten. Und der Aufwand hält sich ja wirklich in Grenzen.

In Kombination mit einem gut gekühlten Teller Ananasscheiben an einem lauen Sommerabend ein echter Genuss! Der Zucker passt als raffiniertes Topping zu Käsekuchen oder Grießauflauf, in Tee und zum Obstsalat. Eine kleine Prise schadet übrigens auch einer schnöden Tomatensoße nicht.

Minzige Momente wünscht Euch,

Dani

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